Google hat von den chinesischen Behörden eine neue Internet-Lizenz erhalten. Das teilt Google in seinem Weblog mit. Damit darf Google Websuche und weitere Produkte in China betreiben.
Im zweiten Quartal 2010 wurde die Rate der betrügerischen Klicks mit 28,9% ermittelt. Dieser Wert liegt nur leicht unter den 29,2% vom 1.Quartal 2010. Vorrangig werden Botnetze und andere Software zum Klickbetrug für diese hohen Werte verantwortlich gemacht. Stark gesunken ist die Zahl ungültiger, ungewollter Klicks.
Die jüngste W3B-Studie zum Nutzerverhalten im Web zieht den Schluss, dass Suchmaschinen in ihrer Bedeutung für Webshops überschätzt werden. Rund 43% Befragten begannen den vorigen Einkauf direkt im Shop. Suchmaschinen waren nur für rund 28% Ausgangspunkt.

Natürlich wissen wir alle, dass Suchmaschinen ein beliebtes Instrument und Hilfsmittel sind, für die Recherche im Internet. Könnten Sie sich vorstellen ohne Suchmaschinen das Internet zu nutzen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehören Sie zu den 83,5% der Internetnutzer, die Suchmaschinen und Webkataloge häufig oder gelegentlich nutzen.
Ein Blick in die Webmaster Tools von Google zeigt in den vergangenen Tagen eine deutliche Steigerung der Linkzahl. Hingegen scheint die Zahl der erfassten Seiten deutlich reduziert. Ursache dafür ist die neue Infrastruktur Google Coffeine, welche umfassenderes indexieren und einen um 50% frischeren Index ermöglicht.
Ab 1. Oktober 2010 werden die Crawler von Microsoft dem Namen der Suchmaschine entsprechend, mit der Bezeichnung BingBot erscheinen. Welche Änderungen ergeben sich für Webmaster?

Google versprach im Januar 2010 das Ende der Zensur in China. Seit dem 22. März wurde Google.cn automatisch auf das unzensierte Google.com.hk (Hong Kong) umgeleitet. Die chinesische Regierung akzeptiert diese Art der Zensurumgehung nicht und droht mit dem Entzug der Lizenz für die Google-Suche zum 30.06.2010.
Stefan Weitz, Direktor für die Bing Suche (Microsoft), gibt interessante Eindrücke in seine Visionen über Suchmaschinen. Stefan Weitz spricht eine deutliche Sprache, indem er alle derzeitigen Suchmaschinen Krücken nennt. In drei Jahren werden wir eine sehr viel clevere Suche erleben, ist sich Stefan Weitz sicher.