Rankingkriterien für die Bildersuche

14. May, 2012 2 Kommentare Autor:

Google ist der Meinung, das Ranking von Bildern beachten viele Webmaster zu wenig. Damit Google besser über den Inhalt indexierter  Bilder informiert ist, sollten Webmaster die Grundlagen für das Ranking von Bildern kennen. Im jüngsten Blogbeitrag klärt Google auf.

Bilder werden keinesfalls alleine für das Ranking betrachtet. Google nutzt den gesamten Inhalt der Webseite, in welcher das Bild eingebunden ist.

Rankingfaktoren für Bilder

  • Seitentitel
    Hat der Seitentitel einen direkten Bezug zum Bild ist das vorteilhaft für das Ranking des Bildes
  • Textkörper (sichtbarer Seitentext)
    Von der Seite, die das Bild enthält, wird der gesamte sichtbare Seitentext für die Bewertung des Bildes herangezogen.
  • Text in unmittelbarer Nähe des Bildes
    In unmittelbarer Nähe des Bildes hat der Text einen sehr hohen Einfluss auf das Ranking des Bildes
  • Kontext des Bildes
    Bildergalerien enthalten häufig sehr wenig textliche Beschreibungen. Das kann dem Originalbild ein schlechteres Ranking bescheren, als einer Kopie des Bildes, die in einer Seite mit mehr Text eingebunden ist.
  • Dateinamen des Bildes
    Der zum Bild passende Suchbegriff soll sich im Dateinamen wiederfinden.
  • Ankertext, der mit dem Bild verknüpft ist
    Der Blogbeitrag ist nicht eindeutig darin, welcher Ankertext gemeint ist. Man könnte interpretieren, es handelt sich um  einen Verweis, der über das Bild gelegt wird. Die Webmaster-Hilfe für Bilder spricht hingegen von Verweisen auf die Seite, in welche das Bild eingebunden ist.
  • Alternativer Text (Alt-Text)
    Alt-Text ist ein weiterer Punkt etwas über das Bild mitzuteilen. Bitte beachten:Viele  gleiche Alt-Texte mindern das Ranking
  • Bildunterschrift in der Bilder-Sitemap.

 

XML-Sitemaps für Bilder

Google empfiehlt Sitemaps für Bilder immer dann, wenn die Bilder über Scripte, wie etwa JavaScript Formulare eingebunden sind. Bilder die in einer XML-Sitemap aufgeführt sind, werden von Google als wichtiger angesehen, als Bilder welche die Sitemap nicht erwähnt. Siehe : Bilder XML-Sitemaps

Dateigrössen von Bildern

Es gibt keine maximale Dateigrösse für Bilder. Bilder werden unabhängig von ihrer Dateigrösse indexiert.

Dateitypen der Bilder

Google indexiert die Formate  JPEG, GIF, PNG, BMP, SVG und WebP.

Metadaten für Bilder wie EXIF und XMP

Metadaten der Bilder werden von Google erfasst. Klicken wir auf ein Bild in der Google Bildersuche werden rechts neben der besuchten Webseite Informationen über das Bild geliefert. Falls vorhanden auch EXIF oder XMP-Informationen.

SafeSearch Filter

Google arbeitet mit maschinellem Sehen. Anhand bestimmter Konturen, Farben, Formen usw, wird entschieden ob es sich um Inhalte handelt, die Nutzer im Normalfall nicht sehen sollten, nicht jugenfreie Inhalte. Zusätzlich wird jedoch beispielsweise der Kontext der Bilder berücksichtigt. Google empfiehlt Webmastern nicht jugenfreie Bilder mit dem rating-Meta-Tag in der Webseite zu versehen.

 Mehr Informationen zum Ranking für Bilder

Eine umfassendere Betrachtung des Google Rankings für Bilder gibt Martin Mißfeldt im tagSEO-Blog. Dort erfahren wir beispielsweise auch die Wichtigkeit der Bildgröße:
Website-Bilder optimieren – Seo für Bilder

Andre Alpar veröffentlichte kürzlich seine Ansichten: Die 5 besten Tipps um Ihre Bilder bei Google auffindbar zu machen

Helma Spona: SEO für Bilder: Suchmaschinen-Erfolg mit Fotos und Grafiken

Google Webmaster Zentrale Blog:
1000 Worte über Bilder

Auch interessant:


Tags: , , , Kategorie: Bildersuche, Google, Webmaster/SEO

2 Kommentare to “Rankingkriterien für die Bildersuche”

  1. Oliver Wrase says:

    Guten Morgen,

    sehr schöner Beitrag. Ein ähnliches Thema werden wir in unserem nächsten Artikel auch ansprechen. Ihr habt sehr detailliert aufgelistet, welche Kriterien man für die Optimierung von Bilder-Content heranziehen kann. So manche Seite würde bei Einhaltung der Vorgaben deutlich mehr Traffic über die Bildersuche bekommen.

    Viele Grüße

  2. Webaim says:

    Es lohnt sicht definitiv für Blogs die in den Artikeln viele Bilder einbinden. Wenn die Bilder das geschriebene darstellen, passt der Umgebungstext natürlich wie die Faust aufs Auge.

    Grüße