Google Bestrafung wird transparenter

16. September, 2011 3 Kommentare Autor:

Websites können von Google manuell oder algorithmisch abgestraft werden. Webmaster stellen dann fest, dass die Website schlechter im Ranking dasteht als vorher, oder völlig aus dem Index verschwunden ist. Google ist nun vermehrt bereit, Webmastern mitzuteilen welche Art der Bestrafung vorliegt. Nach einem Antrag zur erneuten Überprüfung einer Website informiert Google, ob dem Antrag entsprochen werden konnte, oder die manuelle Bestrafung bestehen bleibt.

Algorithmische Bestrafungen erlöschen algorithmisch

Liegt eine automatische Bestrafung durch einen Algorithmus vor, wird diese automatisch aufgehoben, nachdem die Ursachen beseitigt sind. Ein Antrag zur erneuten Überprüfung ist nicht notwendig.

Ein Webmaster, der zu seinem Antrag zur erneuten Überprüfung einer Website erfährt, dass keine manuelle Bestrafung vorliegt, ist mit dieser Information bereits einen Schritt weiter als vorher. Dann muss eine automatische Bestrafung vorliegen. In diesem Fall kann der Webmaster nach einer gründlichen Analyse der Website und der Richtlinien für Webmaster die Ursache beseitigen. Sobald die Änderungen vom Algorithmus erkannt wurden, wird sich das Ranking wieder stabilisieren.

Bessere Information für Webmaster

Das bisherige Verfahren zur Beantragung der Wiederaufnahme lief so: Webmaster stellen den Antrag auf erneute Überprüfung einer Website und harren dann der Dinge die vielleicht geschehen werden.

Google hat zwar bisher eine Bestätigungsmail gesandt, dass der Antrag eingegangen ist, doch über den weiteren Verlauf blieben Webmaster im Ungewissen. Nun informiert Google die Webmaster ob dem Antrag auf Wiederaufnahme in den Index entsprochen wird. Im Gegensatz dazu kann die Information auch lauten, die Wiederaufnahme ist nicht möglich, weil die Verletzung der Webmasterrichtlinien weiterhin existiert.

Google wird nicht die genaue Ursache nennen, die zur Bestrafung führte. Allein die Information, ob die Bestrafung weiter besteht, ist schon sehr hilfreich, die Ursachen selbst zu erkennen. Damit wissen Webmaster erst einmal ob sie die richtigen Wege gegangen sind.

Google hat natürlich ein Problem, die Waage zu halten zwischen Transparenz und zu viel Offenheit, die von Spammern gnadenlos ausgenutzt würde. Die neue Transparenz hilft Webmastern deutlich besser zu erkennen, ob eine Bestrafung vorliegt bzw. ob alle Schritte unternommen wurden, die Bestrafung wieder aufzuheben.

Allein die neue Transparenz könnte einige Webmaster verleiten, vor dem Antrag zur erneuten Überprüfung einer Website weniger nachzudenken. Eine Kleinigkeit ändern, testen ob das die Ursache war, die nächste Kleinigkeit ändern. Schritt für Schritt könnte das zu einem Geduldstest der zuständigen Google-Mitarbeiter ausarten.

Besser wird sicherlich bleiben, komplett alle möglichen Ursachen auszuschalten und dann den Antrag zur Wiederaufnahme stellen.

Google erklärt, welche Gründe zu einem schlechteren Ranking führen können: Meine Website schneidet in den Suchergebnissen nicht gut ab.

 

 

 

 

Official Google Webmaster Centrale Blog: Reconsideration requests get more transparent

Foto: NHCADP Protest – World Day Against the Death Penalty

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Tags: , Kategorie: Google, Webmaster/SEO

3 Kommentare to “Google Bestrafung wird transparenter”

  1. catrina says:

    Naja ist das nicht genau das selbe, so wie es vorher auch schon war? – nur im Endeffekt mit etwas Blumen geschmückt?

  2. Sam says:

    Google “Kundenservice” ist komplett für den Arsch.

    Du erfährst da gar nichts konkretes. Die sind immer der Meinung, dass sie unfehlbar sind und das kotzt immer mehr Leute tierisch an. Sie auch mal hier: http://polizist.in/archives/224-Google-AdSense-Konto-deaktiviert.html

    Ob Adsense, das Merchant Center oder Penalties… Von Google erfährt man gar nichts und das ist wirklich extrem lausig von Google!

  3. Google hat mich wieder lieb | CONVICTORIUS says:

    […] erstes spekulierte ich, dass Google mich bestraft hat. Google-Penalty. Buff ! Aus und vorbei mit meinem Blog. Da ich kein Stammleser-Blog habe, sondern hauptsächlich […]

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