Googles Prinzipien zur Privatsphäre

28. January, 2010 2 Kommentare Autor:

Anlässlich des heutigen Datenschutztages, veröffentlich Google einige Prinzipien zum Umgang mit der Privatsphäre seiner Nutzer. In eleganter Weise wird den Nutzern beigebracht warum es eigentlich unerlässlich ist, Daten der Nutzer zu sammeln und zu verwerten.

Um die beste Erfahrung für die Nutzer zu gewähren, benötigt Google Daten der Nutzer. Mit den Daten werden Produkte und Services bereit gestellt, die wertvoll für die Nutzer sind.

Das Ziel von Google ist die Entwicklung von Produkten die starke Standards für die Privatshäre reflektieren und praktizieren.

Dort wo es angemessen! erscheint, beabsichtigt Google transparent zu sein, darüber welche Informationen über die Nutzer gesammelt und wie diese Informationen verwendet werden, um die Google Services anzubieten.

Google verkauft keine privaten Informationen und gibt seinen Nutzern die Möglichkeit zu entscheiden, wie deren Daten genutzt werden. Über das Google Dashbord können Sie Daten aufspüren die Sie vor einigen Jahren einmal anvertraut haben.

Suchanfragen, Dokumente in Google Docs, Kalendereinträge früherer Jahre, selbst “angestaubte” Bilder gehen niemals mehr verloren. Und falls Sie mal verstorben sind, wird es Ihren Nachfahren wahrscheinlich sehr leicht fallen, eine Biographie mit allen Facetten Ihres Lebens in kürzester Zeit zu erstellen, vorausgesetzt Sie überlassen Ihre Zugangsdaten.

Google ist sich der Verantwortung bewusst, die anvertrauten Nutzerdaten konsequent schützen. Google arbeitet mit einer grossen Nutzergemeinschaft, Entwicklern und externen Sicherheitsexperten zusammen um das Internet sicherer zu machen.

Wie kürzliche Informationen von Google zeigten, gibt es jedoch keinen absoluten Schutz. Nutzeraccounts wurden von Hackern aus China so schwerwiegend gehackt, dass Google meint, das chinesische Angebot unter Google.cn einstellen zu wollen, falls China keine unzensierte Suchmaschine zulässt. Eine perfekte Sicherheit kann es unter den jetzigen technischen Bedingungen im Internet nicht geben. Falls Sie einem Anbieter im Internet Daten anvertrauen, leben Sie immer mit dem Risiko, dass Daten für andere Personen oder Firmen zugänglich werden könnten.

Siehe auch Beitrag: Google verspricht Ende der Zensur in China

Im Web:
Offizielles Google Blog: Googles Privacy Principles
Google Privacy Priciples

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Kategorie: Google, Privatsphäre

2 Kommentare to “Googles Prinzipien zur Privatsphäre”

  1. Reiner Kapteina says:

    Ich finde es schade das man den Browser von Google nicht ohne Google-Konto nutzen kann. Ich z.B. nutze Ixquick als Suchmaschine weil die keine Speicherungen von irgendwelchen Daten vornehmen.

    mfG

  2. Reiner Kapteina says:

    Ich finde es gut das Google den oben genannten Mißstand beseitigt hat, ich nutze den Browser von Google unterdessen unter Windows und Linux(meistens Linux – Windows nur für Updates). Der Browser ist deutlich schneller als Firefox und IE..

    mfG Reiner