IBM hat eine neue Version der frei verfügbaren Suchplattform für Unternehmensnetzwerke gestartet. Die Grundversion von OmniFind kann bis zu 500 000 Dokumente erfassen. Ergänzt wird sie von der Yahoo! Websuche. Nutzer können somit einfacher die IBM-Suchlösung im Unternehmensnetzwerk mit der Suche im Internet kombinieren.
Die neue Version enthält eine einheitliche Oberfläche, welche die Suche in Volltexten sowie in Datenbanken von Domino-Servern
zulässt. Unterstützung für einige andere Services wie Lotus, SharePoint und Microsoft Exchange ist vorinstalliert. Die Sicherheit der Suchplattform wurde verbessert. Die Verwaltungskonsole soll nun leichter bedienbar sein. Bereits im April 2007 gab es Ergänzungen bzw. Änderungen für die Plattform. U.a. wurde die Suche in Meta-Daten verbessert.
OmniFind basiert auf der Apache Lucene Suchmaschine. Die kostenlose OmniFind Einsteigerversion kann natürlich später mit kostenpflichtigen Lösungen von IBM aufgerüstet werden. Kleinere Unternehmen, die möglicherweise glauben, mit der kostenfreien Lösung auszukommen, sollten sehr genau kalkulieren, wann vermutlich die Grenze von 500 000 Dokumenten erreicht wird. Das betriebliche Wachstum und mehrfach vorhandene Dokumente tragen schnell zu einer hohen Dokumentenzahl bei. Für die Administration des Systems sollte eine fachlich gut ausgebildete Person zur Verfügung stehen. Professionellen Support für das kostenlose System gibt es von IBM nur gegen Bezahlung.
In den vergangenen sechs Monaten soll die kostenfreie Lösung bereits über 21 000 mal von der IBM-Website heruntergeladen worden sein. Die Installation soll laut IBM mit drei Klicks erledigt sein. Intelligente Crawler erfassen per HTTP Webseiten, aber auch Inhalte von Datenbanken. Es können Synonyme definiert werden, um die Relevanz der Suchergebnisse zu erhöhen. Die Relevanz der Ergebnisse kann durch “Tuning” beeinflusst werden. Die Software ist verfügbar für Microsoft Windows XP, Windows 2003 Server, sowie für Red Hat und SUSE Linux.
Als Hardware genügt ein Personalcomputer mit 2 GB RAM und zwei 250 GB Festplatten. Als Desktop-Suchmaschine ist das System funktionell geeignet. Die ständig aktiven Spider können aber schnell das System verlangsamen. Besser ist, einen separaten Server einzusetzen.
Die OmniFind Produkte arbeiten weiterhin mit Google, MSN und X1 Desktop Suchlösungen zusammen.
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One response to “IBM OmniFind – Yahoo! Edition”
>Unterstützung für einige andere Services wie Lotus, SharePoint und Microsoft Exchange ist vorinstalliert.
Beim Studium der Dokumentation und des Change Log für die Version 8.41 finde ich keinerlei Hinweise auf die Unterstützung der genannten Systeme. Offenbar bleibt es wie in der ersten Version weiterhin ausschließlich bei Daten, die über HTTP oder Dateisysteme erreichbar sind.