Die monatliche Analyse des US-Suchmaschinenmarktes, durchgeführt von ComScore, zeigt einen weiteren Zuwachs der Marktanteile von Google und Yahoo!, sowie den kontinuierlichen Nutzerschwund für die Microsoft-Suchmaschine.
Google führt laut ComScore mit 47,3% den US-Suchmaschinenmarkt im Dezember 2006. Im Januar 2005 führte Google ebenfalls, verfügte damals über 35,1% Anteile.
Yahoo! hält stabil den zweiten Platz mit derzeit 28,5%. Das sind 0,3% mehr als im November 2006. Im Januar 2005 brachte es Yahoo! jedoch noch auf 31,8%.
Der dritte Platz im ComScore Ranking der US-Suchmaschinen für Microsoft-Sites ist ebenfalls stabil. Die Zahl der Suchanfragen geht hier sehr viel kontinuierlicher zurück als beim Konkurrenten Yahoo!. Microsoft-Sites erzielten im Dezember 2006 einen Anteil von 10,5%. Das sind 0,5% weniger als im November 2006. Im Januar 2005 konnte Microsoft noch 16% für sich verbuchen, Im Januar 2006 noch 13,7%.
Die Anteile von Ask bleiben sehr konstant im Bereich zwischen 5 und 6%. Momentan genügen 5,4% für den vierten Platz (o,1% weniger als im November 2006). Im Januar 2005 genügten 5,1% nur für den 5. Platz. Diesen belegt im Dezember 2006 Times Warner (AOL) mit 4,9% (5,1% im November 2006). 9,6% im Januar 2005 genügten Time Warner noch für den vierten Platz, ebenso wie die 7,9% im Januar 2006.
Die prozentualen Anteile geben keine Auskunft über die tatsächliche Zahl der Suchanfragen, die im Laufe der Zeit kontinuierlich steigen. 5,84 Milliarden Anfragen im Januar 2006 bedeuteten einen Anstieg um 11% gegenüber Januar 2005. Im Dezember 2006 wurden 6,7 Milliarden Suchanfragen gestellt. Laut ComScore bedeutet das einen Zuwachs von 30% gegenüber Dezember 2005. Die 6,7 Milliarden Suchanfragen im Dezember 2006 teilen sich wie folgt auf:
Google: 3,2 Milliarden
Yahoo: 1,9 Milliarden
MSN-Microsoft: 713 Millionen
Ask: 363 Millionen
Time Warner (AOL): 335 Millionen
Zum Vergleich die aktuellen Zahlen für den deutschen Markt laut Webhits:
Google: 86,5%
Yahoo: 3,5%
MSN-Websuche: 2,4%
T-Online: 2.2%
AOL-Suche: 1,9%
Alle anderen Suchdienste in Deutschland schaffen nicht die 0,5% Hürde (Lycos: 0,4%, WEB.DE: 0,3%,…).
Comments
3 responses to “U.S. Suchmaschinenranking – Dezember 2006”
Schon verblüfend, dass Google hierzulande so einen deutlichen Vorsprung hat. Dabei sind die Zahlen von Webhits sogar noch untertrieben. Ich kenne einige Portale, deren Google-Traffic mehr als 90 % des Suchmaschinen-Traffics ausmacht. Warum nur?
ich finde vor allem verblüffend, dass die ms-suche nicht mehr boomt – die ist nämlich wirklich gut (technisch. dass sie von microsoft ist, macht sie natürlich schon boykottierenswert)
Hi Spamschlucker!
Findest Du live.com wirklichso gut? In Puncto Usability hat sich wirklich viel verbessert, aber technisch finde ich sie grottenschlecht. Bei einer meiner Webseiten sind z.B. Seiten im MSN-Index, die seit über einem halben Jahr nicht mehr existieren.