Ecocho – Ökosuche will Klimawandel verlangsamen

Das Prinzip ist ziemlich einfach. Man fragt wichtige Suchmaschinen ob sie etwas gegen den Klimawandel tun möchten (oder so ähnlich) und bedient sich derer Technologien um eine Website zu betreiben, die dazu beitragen will Treibhausgase zu reduzieren.

Ecocho ist keine Suchmaschine. Nicht einmal eine Meta-Suchmaschine. Es ist einfach eine Website die wahlweise Ergebnisse der Websuche von Yahoo! oder Google ausliefert. Die Suchgeschwindigkeit wird nach Angaben der Betreiber nicht eingeschränkt.

70% der Werbeeinnahmen werden in Carbon Offsets Credits angelegt. Damit wird die Anpflanzung von Bäumen gefördert. Je eintausend Suchanfragen werden Offsets Credits gekauft, die einen Gegenwert von 1 Tonne CO2 haben. Das passiert indem 2 Bäume je tausend Suchanfragen gepflanzt werden. Ecocho kauft die Carbon Credits beim Global Carbon Exchange (GCX). Von GCX geht Geld an die australische Behörde von Neu Süd Wales NSW Government Greenhouse Gas Abatement Scheme, welche Bäume pflanzt. Kontrolliert wird dieses Vorgehen von KPMG.

Ecocho ist sich klar, damit nicht die Welt zu verändern. Es gilt sehr viel mehr für die Umwelt zu tun. Man hofft jedoch, das Bewusstsein der Nutzer für die Umweltsitution dieser Welt schärfen zu können. Ecocho will “Die Saat für ökologisches Denken und nachfolgende wichtige Veränderungen legen”.

Das Angebot von Ecocho ist für 20 Länder in der jeweiligen Landessprache verfügbar. Deutschland, Australien, Brasilien, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Korea, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Portugal, Spanien, Schweden, USA.

Ecocho


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