Ladezeit von Webseiten beeinträchtigt Qualitätsfaktor von Google Adwords

8. March, 2008 9 Kommentare Autor:

In den kommenden Wochen will Google die Ladezeit sogenannter Landing Pages als Qualitätsmerkmal berücksichtigen. Seiten die sehr langsam laden sind nicht im Interesse der Nutzer, meint Google.

Zur bewerteten Langsamkeit gehören mehrfache Weiterleitungen und “übermässig” langsame Server. Innerhalb der nächsten Wochen (laut Adwords Hilfeseiten noch im März 2008) wird die Bewertung der Ladezeit von Webseiten in der Adwords-Keywordanalyse erscheinen. Werbetreibende, bzw. beauftragte Agenturen haben dann einen Monat Zeit, die lange Ladezeit zu verkürzen. Nach dem abgelaufenen Monat wird die Ladezeit für die Ermittlung des Qualitätsfaktors berücksichtigt.
Landeseiten mit kurzer Ladezeit bekommen einen höheren Qualitätsfaktor und ein geringeres Mindestgebot zugeteilt. Langsame Seiten bekommen einen geringeren Qualitätsfaktor und ein höheres Mindestgebot.

Da Google davon ausgeht, dass schnelle Ladezeiten nützlich für Besucher sind, stellt sich die Frage, ob diese Art der Bewertung für die Algorithmen der Websuche berücksichtigt wird.

Landing page load time will soon be incorporated into quality score

How does load time affect my landing page quality?

Was ist die Seite zur Keyword-Analyse?

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9 Kommentare to “Ladezeit von Webseiten beeinträchtigt Qualitätsfaktor von Google Adwords”

  1. Susanna says:

    Ist das eine Antwort auf die seit Neustem boomenden Überlegungen zu Green IT? Macht Eure Landeseiten schlanker und energiesparender, dann gibt es einen Bonus? Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, wenn ich öfter auf Seiten komme, die aus dem einen oder anderen Grund schnell geladen sind …

  2. Jan (Aysberg) says:

    Komischer Qualitätsfaktor. Lange Ladezeiten sind zwar nicht schön, aber sehr populäre Webseiten können gerade aufgrund hoher Nutzerzahlen langsam sein – und die bewertet Google dann als “nicht nüztlich”?

    Dann wird wohl irgendwann auch beurteilt, wie überladen ein Webdesign ist oder ob der Text groß genug gesetzt ist?

  3. Musti says:

    @Jan: Gerade deswegen, weil die meisten pop. Webshops so lange Ladezeiten haben, finde ich die Entscheidung von Google goldrichtig! Technisch kann man sowas wie ein “Loadbalancing” aufbauen, um in spitzen Lastzeiten die Kapazität zu verteilen.

    Wenn man eh schon 3-4 Webserver stehen hat, sollte man diese auch effektiv nutzen!

  4. Google führt Ladezeit als Qualitätsfaktor für Adwords ein » Keyword-Advertising, Suchmaschinen-Marketing [SEM] » Der richtige Online-Mix » www.e-promotions.de « says:

    […] Google tut mal wieder Neues im Bereich der bezahlten Suchanzeigen namens Google Adwords. Wer zukünftig seine Adwords-Anzeigen gut und möglichst günstig positioniert wissen möchte, muss neben der inhaltlichen Relavanz der Landing Page auch adfür sorgen, dass die Ladezeit der selbigen möglichst gering bleibt. Das heißt, dass sich die Ladezeit der Zielseiten unmittelbar auf einen höheren Qualitätsfaktor und damit auf ein geringeres Mindestgebot auswirkt. So berichtet zumindest das Weblog “@web“. […]

  5. plueschbaer says:

    Ansich ist es ja gut, dass man dem Nutzer schnelle Seiten bevorzugt anbietet. Doch, wie Jan schon schreibt, in welchem Zusammenhang stehen dann informationsreiche Seiten?

  6. Marco says:

    Da steht einigen eine Menge Arbeit ins Haus. Bisher habe ich mir auch eher weniger Gedanken um die Ladezeit meiner Seite gemacht. Aber nach dieser Ankündigung muss ich wie viele andere auch, meine Konsequenzen ziehen und meine Seite ggf. grundlegend überarbeiten.

  7. Stefan says:

    Ich persönlich finde es durchaus sinnig. Sicherlich entscheidet hier ja nicht der Millisekundenbereich, aber manche Seiten sind einfach grausam im Aufbau. Wenn ich Informationen suche oder etwas kaufen möchte, bevorzuge ich “normal schnelle” Seiten.

    Trotzdem bleibt der Faktor nur einer von vielen.

  8. Webdesign says:

    Der Nutzer entscheidet i.d.R. in 50 Millisekunden ob er eine Seite “mag” oder nicht. Laut Nielsen sind Nutzer “Dumm” und “Faul”.

    Es geht also um “mögen” “dumm” und “faul”.

    Ich habe Schwierigkeiten mit Kategorisierungen nach Millisekunden – das gebe ich zu.

  9. Jens says:

    bin zufällig auf diese Seite gestoßen und bis sehr überrascht was es hier
    alle s für interessante Themen gibt. Werde jetzt öfters mal vorbeischauen.

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