An Web 2.0 kommt kaum noch jemand vorbei. Suchmaschinen können nur bedingt die Neuerungen der Web 2.0 Welt erkennen. Für Websitebetreiber bedeutet das schlimmstenfalls, Inhalte gelangen nicht in den Index der Suchmaschine.
Die grössten Probleme haben Spider von Suchmaschinen mit JavaScript, das auf dem Rechner der Nutzer ausgeführt wird. Suchmaschinen haben diverse Gründe dafür, JavaScript nicht auszuführen. Für Google scheint das nur eingeschränkt zuzutreffen, denn im Webmaster Weblog heisst es:
Wir arbeiten daran, JavaScript besser zu interpretieren – der sicherste Weg für eure Site, von Google und anderen Suchmaschinen gecrawlt zu werden, besteht jedoch darin, HTML-Links zu eurem Content zur Verfügung zu stellen.
Webmaster sollten für die Website zunächst ein Konzept erarbeiten, das normale HTML-Links beinhaltet. Damit wird sichergestellt, dass alle Seiten über Verweise erfasst werden können. Parallel dazu können dann Verweise erstellt werden, die in JavaScript eingebettet sind.
Hier ein Beispiel für einen HTML-Verweis, der mit JavaScript kombiniert ist. Nutzer die JavaScript nicht interpretieren (können) haben keine Einbussen, da sie dem HTML-Verweis folgen können:
<a href=”beispiel.htm?soo=42” onClick=”navigate(‘beispiel.html#soo=42’); return false”>soo 42</a>
Wichtig ist, dass im HTML-Verweis (vor onClick) kein Fragment-Identifier verwendet wird, wie hier im Ajax-Teil. #soo=42 wird von Suchmaschinen nicht verstanden bzw. ignoriert. Der Parameter ?soo=42 hingegen wird erkannt und interpretiert.
Aus Sicht von Suchmaschinen ist wichtig, dass die Verweise gleiche Inhalte hervorbringen. Das Verbergen von Text, der ausschliesslich für Suchmaschinen geschrieben wurde, stellt einen Verstoss gegen die Webmaster-Richtlinien dar.
Webmaster-Zentrale Blog:
Web 2.0 aus Spidersicht
Comments
One response to “Was können die Crawler der Suchmaschinen mit Web 2.0 anfangen?”
Web 2.0 ist kein Begriff, der aus einem technischen Verständnis heraus geprägt wurde. JavaScript oder Flash müssen für eine Website nicht eingesetzt werden. Wer es dennoch tut, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.