Feedburner bietet nützliche Tools zur Verwaltung von Feeds. Für Autoren dürfte besonders die Option interessant sein, Werbung über die Feeds zu übermitteln und damit Geld zu verdienen.
Feeds werden z.B. von Weblogs in der Regel automatisch erzeugt. Diese können abonniert werden um Nutzer über Neuigkeiten im Blog zu informieren. Auch Audio, (Sprache, Musik) Fotos und Videos sind per Feed verfügbar. Mit entsprecchender Software (Feedreader) oder webbasiert ( Ask, Yahoo!, Google) lassen sich die Feeds auslesen ohne die Webseiten besuchen zu müssen.
Während Webseiten bereits frühzeitig als Werbeflächen entdeckt wurden, sind Feeds bisher weitgehend frei von Werbung.
Google testet Werbung in Feeds bereits seit zwei Jahren. Bereits 2005 wurde ein Beta-Test für Adsense-Autoren gestartet. Zwei Jahre später, Anfang Juni 2007, kauft Google Feedburner. Das Feedburner Ad Network gilt laut Feedburner als das grösste Netzwerk für Anzeigen in RSS-Feeds. Am 08. Juli nutzen rund 472 000 Anbieter von Inhalten mit ca. 809 000 Feeds die Möglichkeiten von Feedburner.
Anzeigenkunden sind u.a. Oracle, Panasonic, Microsoft, Sun, Sony und Blackberry. Technisch orientierte Unternehmen scheinen diesen Anzeigenkanal zuerst zu entdecken. Sie profitieren von zielgenauer Werbung.
Google erhält mit dem Kauf von Feedburner mächtige Werkzeuge für den Feeds-Anzeigenmarkt. Die Kampagnen können thematisch, geografisch und demografisch ausgerichtet werden. Demografische Daten beinhalten u.a. Alter, Geschlecht, Einkommen und berufliche Position.
Feedburner bietet webbasierte, professionelle Werkzeuge zur Auswertung von Feed-Aktivitäten. Die Anzahl der Zugriffe und Klickraten auf Feeds wird protokolliert. Selbst ungewöhnliche Zugriffe lassen sich erfassen. Einige Daten waren bisher nur zahlenden Nutzern des “Pro-Dienstes” vorbehalten. Google stellt die Pro-Dienste “MyBrands” und “Feedburner Stats” am 3. Juli 2007 kostenfrei zur Nutzung bereit. Wurde Feedburner kostenfrei genutzt, musste bisher die URL für Feeds auf die Domain von feedburner.com lauten. Mit MyBrands kann das Feed wieder zurück auf die Domain des Anbieter gelegt werden.