Die INPADOCDB (INternational PAtent DOCumentation Data Base) enthält derzeit rund 63 Millionen Einzeldokumente. Mit jeder wöchentlichen Aktualisierung steigt der Bestand an. Ende April 2007 hat das FIZ-Karlsruhe die Patentdatenbank zur Online-Nutzung freigegeben.
In INPADOCDB können Patent- und Gebrauchsmusterschriften von 80 Patentorganisationen aus aller Welt gesucht werden, darunter auch die Schutzrechtsdokumente des Europäischen Patentamts (EPO) und der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO). Die zeitliche Abdeckung reicht für die wichtigsten Industrieländer bis ins 19. Jahrhundert zurück. Z.B. USA (1836), GB (1840), D (1879), FR (1900) und für Japan bis 1944. Die Datenbankeinträge enthalten die bibliographischen Angaben zu den Schutzrechtsschriften. Sie führen per Mausklick zum Volltext eines Dokumentenanbieters. In den Dokumenten sind darüber hinaus die Patentfamilien, Patentklassifikationen und Rechtsstandsdaten angegeben. Das macht ein sehr schnelles Erfassen der Gegebenheiten rund um das Patent anhand der Datenbankeinträge möglich. Die meisten Dokumente geben durch kurze Zusammenfassungen der Patentbeschreibungen (Abstracts) in englischer Sprache schnelle Auskunft über die beschriebene Erfindung, für die das Schutzrecht beantragt wurde.
INPADOCDB ist ein Produkt aus der Zusammenführung und Erneuerung der beiden, seit vielen Jahren geführten, Datenbanken INPADOC und DOCDB des Europäischen Patentamtes. Die so entstandene Datenkollektion wird vom EPO in einem neuen Format geliefert, was STN International die Möglichkeit eröffnet hat, die als “INPADOC” sehr beliebte und in der Fachwelt weit verbreitete Datenbank vollständig zu überarbeiten und neu aufzulegen. Die 49 Millionen Dokumente in INPADOC sind nun zu einer Menge von 63 Millionen Dokumenten in INPADOCDB angewachsen. Automatische Patentüberwachungsfunktionen, sogenannte Alert Services, werden auf INPADOCDB übertragen.