Die Story von Sergey Brin, einem der beiden Google Gründer, wird von “Moment” ausführlich erzählt. Natürlich geht es um den Start der Suchmaschine Google und deren Erfolg, doch wir erfahren mehr.
Auf den ersten Blick scheint es eine der vielen Storys, die das Leben im Google Hauptquartier beschreibt. Freies Essen, volle medizinische Versorgung. Doch Geschichte beginnt viel früher.
Es gibt Informationen aus Brins Elternhaus. Der Vater Mathematikprofessor an der Universität von Maryland, die Mutter im Forschungslabor der NASA, für unbemannte Raumfahrt. Die persönlich erlebten Probleme in der früheren Heimat Russland werden geschildert. Was wäre aus Sergey Brin geworden, wenn sich im Sommer 1977 seine Mutter durchgesetzt hätte, die gegen eine Auswanderung der jüdischen Familie war?
Die anfänglichen Schwierigkeiten der Familie in den USA werden ausführlich beschrieben. Der Entwicklungsweg von Sergey Brin bevor er zum Google Gründer wurde. Wir erfahren, dass seine Kochspezialität Tschernobyl Chilli ist, der für 45 Minuten in die Mikrowelle muss.
Einige Themen in diesem Bericht gab es schon anderswo zu lesen. “Moment”, eine Zeitschrift für jüdische Politik, Kultur und Religion, schafft es aber, eine ganz eigene Story zu erzählen, die in dieser Form sicherlich noch nicht woanders veröffentlicht wurde.
Comments
2 responses to “Die Story von Sergey Brin”
Freies Essen? Das heißt, das Essen ist nicht eingesperrt? 😉
Klaus Patzwaldt meinte:
“Momentâ€, eine Zeitschrift für jüdische Politik, Kultur und Religion, schafft es aber, eine ganz eigene Story zu erzählen, …..
Tja, was prägt uns mehr, gedruckte Publikationen oder das Internet?
Wenn gedruckte Publikationen, müssen es immer amerikaniche Hochglanzmagazine sein?
Nein, das Schicksal meint es manchmal anders, ein klitzekleiner Anstoss
und schon kann ein kleines Blättchen, quasi auf Klopapier gedruckt,
Lebenswege bestimmen und damit Geschichte schreiben. Auch in
Deutschland.
Wenn das Ludwig Rotstift wüsste …