Lehrende dürfen durchaus etwas lernen, meint Google. Damit der Umgang mit den Online-Medien besser klappt, führt Google einen speziellen Bereich für unterrichtende Menschen ein.
Die Barrieren zwischen Menschen und Informationen möchte Google beseitigen und erkennt die zentrale Rolle der Lehrkräfte dafür. Um den Zugang zu Informationen zu erleichtern, stellt Google diverse Lektionen bereit. Gewiss steckt Selbstzweck dahinter, wenn Google in diesen Lektionen ausschliesslich die bessere Bedienung seiner eigenen Produkte promotet. 12 Produkte legt Google den Lehrkräften ans Herz: Web-Suche, Google Earth, Google Buchsuche, Google Maps, Google Video, Docs & Spreadsheets, Blogger, Zeichen- und Konstruktionssoftware SketchUp, Kalender, Bilderverwaltung und -bearbeitung Picasa, personalisierte Startseite. Die Google Anwendungen für die Bildung setzen sich aus Gmail, Google Talk, Google Kalender und dem Google Tool zur Erstellung von Web-Seiten zusammen.
Für alle Produkte gibt es detaillierte Beschreibungen und Hinweise wie diese im Unterricht genutzt werden können. Besonders eifrige Lehrer können sich das erworbene Wissen zertifizieren lassen. Google startet dafür einen eintägigen Kurs der Google Teacher Academy, als Pilotprojekt. Die Veranstaltung findet am 9.November im Google-Hauptquartier in Mountain View (Kalifornien, USA statt). Interessenten erhalten hier weitere Informationen: Google Teacher Academy.
Bewerber müssen in einem einminütigen Video erklären, warum sie glauben, für die Auswahl als Google Teacher geeignet zu sein.