Japanische Suchmaschine soll in zwei Jahren gegen Google & Co. antreten

Der offizielle Startschuss für die öffentlich geförderte, japanische Suchmaschine ist Mitte Juni 2006 gefallen. Bis 2008 soll eine leistungsfähige Suchmaschine entstehen, die sich mit den Grossen der Branche messen kann. Dazu wurde ein Konsortium von mehr als 30 Organisationen aufgestellt.

Die Universität von Tokio arbeitet mit Vertretern aus der Wirtschaft zusammen. Dazu gehören grosse Konzerne wie Fujitsu, Hitachi und die japanische Telefongesellschaft NTT. Das Projekt soll von einem speziell gegründeten Forschungsinstitut geleitet werden.

Im Gegensatz zu den führenden Suchmaschinen wie Google, Yahoo! und MSN, deren Rankingkriterien strikt geheim gehalten werden, wird die japanische Suchtechnologie frei verfügbar sein. Firmen können die Technologie weltweit nutzen. Nutzer können die Technologie modifizieren um ihre eigene Suchmaschine zu entwickeln. Die Suchmaschinentechnologie soll es ermöglichen, auf TV-Bildschirmen zu suchen und verbale Anfragen zu beantworten.

Frei verfügbar ist auch die Open Source Suchmaschine Nutch. Diverse Firmen arbeiten mit dieser Technologie. Einen Gegenpol zu den Grossen der Branche konnte Nutch jedoch nicht setzen.

30 organizations to jointly develop new advanced Internet search engine


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