Google Base- Der Kramladen nun auf Deutsch

Google Base kommt mir vor wie ein riesige Kramkiste. Gefüllt ist die Kiste zu einem nicht beschreibbaren Bruchteil. Was nicht ausschliesst, kleine Perlen in der Kramkiste zu finden.

Seit einem halben Jahr existiert Google Base in den USA. So undefiniert wie die Aufgabe von Google Base sind die Inhalte. Es gibt kaum thematische Einschränkungen für Inhalte, die eingestellt werden können. Sie müssen lediglich den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Google Base entsprechen.

Genaugenommen könnten alle Inhalte auf normalen Webseiten veröffentlicht werden. Google will es noch einfacher machen und die Veröffentlichung von Inhalten ohne spezielle Kenntnisse ermöglichen. Google übernimmt das kostenfreie Hosting. Alle Inhalte bekommen eine eindeutige Webadresse.

Um neue Inhalte einzustellen, muss nach der Anmeldung per Formular die Zuordnung der Informationen zu einem Artikeltyp gewählt werden. Je nach Auswahl öffnen sich weitere Formulare, in denen spezielle Beschreibungen, Label und Attribute, übermittelt werden. Betreiber von Webseiten können einen Link auf ihr Angebot setzen. Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen, die viele Artikel in Google Base platzieren möchten, können dies per Massen-Upload tun. Akzeptierte Formate sind .CSV, RSS 1.0 und RSS 2.0 und Atom 0.3. Wer in Google Base veröffentlichen möchte, muss sich für ein Google-Nutzerkonto anmelden.

Google behält sich vor, alle veröffentlichten Inhalte zu prüfen. Das ist sicherlich notwendig, für einen Bereich, der Allen zur Veröffentlichung frei steht. Artikel die nicht den Qualitätsrichtlinien entsprechend oder von Nutzern als störend gemeldet wurden, können wieder entfernt werden. Vor der ersten Veröffentlichung sollten die Google Base-Programmrichtlinien sowie die Allgemeinen Nutzungsbedingungen gelesen werden.

Einige Themen die in Google Base veröffentlicht werden können, sind über einen Link auf der Google Base Startseite erreichbar:
Personenprofile, Publikationen, Bewertungen, Gesuche, Rezepte, Immobilien, Nachrichten und Berichte, Produkte, usw.
Bilder dürfen die Angebote ergänzen.

Die Inhalte von Google Base können über die Google Websuche und Froogle gefunden werden.

Obwohl kostenpflichtige Dienste eingestellt werden können, ist Google Base keine Handelsplattform. Google Base ist eher als eine Art “schwarzes Brett” zu sehen, wo jeder etwas anbieten kann. Rundfunksender suchen Praktikanten, Sachverständige bieten ihre Dienstleistungen an, es gibt Konzertkarten für Robby Williams und Madonna, Urlaubsangebote, ein Rezept für “Eichelauflauf”, …

Google Base


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