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ClassiFire - die denkende Suchmaschine


Nun soll endlich die rasende Entwicklung der digitalen Informationsflut Ihren Meister finden. Mit ClassiFire tritt eine intelligente Suchmaschine an, das Chaos zu beherrschen.

Ein hochkomplexes Netzwerk sprachwissenschaftlicher Zusammenhänge enthält 1,5 Millionen Wörter und Redewendungen, die auf neuronale Weise verflochten sind.

Was heisst das ?

Übliche Klassifikationen in Webverzeichnissen wie Yahoo! werden in einem aufwendigen Prozess von Menschen klassifiziert. Das Anlegen neuer Kategorien und Unterkategorien bedeutet immer wieder neue Entscheidungsprozesse, die Zeit und menschliche Ressourcen beanspruchen.
Einträge werden in der Regel maximal zwei Kategorien zugeordnet.

ClassiFire basiert auf einem maschinell erstellten, sprachwissenschaftlichem Muster der Kategorisierung (Taxonomie), das bisher 300 000 MicroTopics verwendet. MicroTopics sind die kleinsten Elemente der Klassifizierung, ähnlich den untersten Kategorien eines Webverzeichnisses.

Die Klassifikation

3 Schritte sind zur Klassifikation der Dokumente erforderlich:

  • Identifikation von Worten und Formulierungen innerhalb des Textes eines vorhandenen digitalen Dokumentes
  • Zuordnung der Begriffe und Formulierungen zu Topics innerhalb der bestehenden Wissensbasis (Taxonomie)
  • Bestimmung des zentralen Themas eines Dokumentes

Automatisch zuordnen

Bei ClassiFire kann ein Begriff im Prinzip beliebig vielen Topics zugeordnet werden.

Ein praktisches Beispiel:

Mit dem Begriff "Gerhard Schröder" verbindet das System zunächst, dass er Bundeskanzler ist. Es "weiss" aber auch, dass er der SPD angehört, Ministerpräsident in Niedersachsen war, der Autoindustrie zugeneigt ist und noch viele weitere Zusammenhänge. Auch wenn Gerhard Schröder einmal nicht mehr Bundeskanzler sein wird, ist das System sehr schnell mit diesem Wissen ausgerüstet.

Basis für aktuelle Infos ist das Internet, das ständig abgefragt wird.

Das Gedächtnis, immer aktuelle Bezüge finden

Die Sprache befindet sich in einem fliessenden Zustand, Ein Begriff wie Viagra und sein Bezug zu Potenzstörungen war vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt.

Das Internet wird als sprachlicher Spiegel unserer Gesellschaft benutzt und hilft aktuelle Zusammenhänge zu erkennen. Dafür sind 40 Millionen Webseiten erfasst und werden regelmässig aktualisiert.


Dieser Basisbestand an Daten wird mit den Daten der Firma angereichert, bei der ClassiFire eingesetzt wird. So lassen sich firmeninterne Daten blitzschnell mit aktuellen Informationen abgleichen.

Soll ein neues Produkt entwickelt werden, findet das System möglicherweise Zusammenhänge in aktuell veröffentlichten Forschungsberichten , Wirtschaftsnachrichten u.s.w. Doppelentwicklungen und jahrelange, verfehlte Forschung- oder Projektarbeit lassen sich so vermeiden.

Analysieren und Zusammenhänge erkennen

Es gibt fast unzählige Möglichkeiten, Worte und deren Bedeutungen miteinander zu verknüpfen.
Schliesst man dann noch die Bewertung der Relevanz dieser Wörter zueinander als zusätzliche Aufgabe ein, vergrössern sich die Möglichkeiten immens.
Zusammenhänge zu analysieren und Relevanzbewertung sind die Stärken von ClassiFire. Ähnlich wie das menschliche Gehirn kann es, wenn erforderlich, Bedeutungen neu zuordnen oder ergänzen.

Wenn ein Dokument klassifiziert wurde, weiss das Informations-Management-System genau mit welchen Themen es sich befasst. Selbst wenn der Suchbegriff nicht direkt im Dokument vorkommt, findet die Software, dank neuronale Verknüpfung,
die Beziehung zwischen Dokument und Suchbegriff.

Anwendung von ClassiFire

Die Beschreibung von ClassiFire assoziert, dass hier eine ideale Software für die Suche im Internet entwickelt wurde.

Eigentlich sollte man diese Software jeder Suchmaschine "verordnen".
Das dürfte rein praktisch am Investitionsvermögen der Suchdienste scheitern. 6 Jahre Forschungsarbeit wollen refinanziert werden. Preise werden zwar nicht veröffentlicht, deren Grössenordnung lassen sich jedoch aus der Zielgruppe ableiten.

Zielgruppe sind besonders Grossunternehmen, die ein enormes Informationspotential angesammelt haben. In grossen Netzwerken liegen dort sehr viele Informationen, die nur für einen kleinen Nutzerkreis zugänglich sind, da eine zentrale Verwaltung des Wissensbestandes fehlt. Manuelle Verfahren zur Klassifizierung riesiger unstrukturierter Daten sind in der Regel zu aufwendig und deshalb nicht vorhanden.


Mehr Infos zu TopicalNet und ClassiFire finden Sie hier: TopicalNet Europe


Beiträge zum Wissensmanagement:
Übersicht Einführung
   
agorum mc/1 Knowledge Management
ClassiFire "denkende" Suchmaschine
enfish Onspace Indexiert Festplatten
k-infinity Das Hirn für Webportale
Lex4 Semantische Suchunterstützung
Lotus K-Base Server-Client Lösung
NetXtract Persönliche Wissensdatenbank
SerBrain Professionelles Wissensmanagement
Wissensmanagement ist erlernbar



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08.10.2001


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