Als separate Software bieten die Suchagenten gegenüber reinen Suchmaschinen
höheren Komfort bei der Verarbeitung der Suchergebnisse.
Die kompletten Ergebnislisten können abgespeichert, oder per E-Mail versandt
werden.
Inhalte sind vergleichbar und nach eigenen Kriterien sortierbar, können teilweise
in anderen Anwendungen wie MS-Word oder Exel weiterverarbeitet werden.
Einige Lösungen bieten neben der Websuche zusätzlich die Suche auf dem
PC b.z.w. Netzwerk.
Die Suchagenten fragen mehrere webbasierte Suchdienste parallel ab. Damit erfüllen
sie gleichzeitig die Aufgabe von Meta-Suchmaschinen.
Ein weiterer Vorteil ist die Abfrage des unsichtbaren (invisible) Web. Das sind
datenbank-generierte Websites, die von normalen Suchmaschinen wegen ihres Umfang
nicht erfasst werden. Etwa Enzyklopädien, Wörterbücher, Shoppingangebote,...
Die Schöpfer des "Lexibot" veröffentlichten im Sommer 2000
eine Studie, die das unsichtbaren (invisible) Web auf 550 Milliarden Webseiten
einschätzt. Das für Suchmaschinen sichtbare Web wurde von Cyveillance
zum Ende des Jahres 2000 auf rund 3,4 Milliarden Webseiten eingeschätzt.
Die vorgestellten Programme weisen in der Regel eine nationale Ausrichtung auf.
So suchen englischsprachige Lösungen überwiegend in US-amerikanischen
Such- und Zusatzdiensten.
Deutschsprachige Lösungen fragen bevorzugt deutschsprachige Suchdienste und
Serviceangebote ab.
Einige Programme lassen sich durch das Ergänzen zusätzlicher Abfragen
an die eigenen Vorlieben anpassen.