Suchmaschine, Webverzeichnisse, Wissensportale, Meta-Suchmaschinen
 
 
 
 

   Suchmaschinen
   Startseite

   Suchmaschinen
   Weblog



 Suchmaschinen:
  deutschsprachig
  international
  Meta-
   Suchdienste

  Spezialisten
  Pay-Search
 Webverzeichnisse:
  Webverzeichnisse

 Weitere Suchquellen:
  Bildersuche
  Deep Web
   Lexika
   communities
   human-answer
   Such-Hilfen
   Touren durchs
   Web


 Basics:
  Grundlagen
  Suchmaschinen -
   Optimierung

  tricky
  Such-
   Technologien

  Domain-Namen

 Informationen:
  Archiv
  Bücher
  Informationen
  Live-Suche
  Recherche

 Hilfsmittel:
  Desktop-
   Suchmaschinen

  Suchagenten
  Suchboard
  Suchdienste-
   Verzeichnis

  Toolbars
  Website- Suche
 Spezial:
  Downloads

  Kontakt

Seitenbeginn








Code of Conduct für Suchmaschinen

Die enorm grosse Bedeutung der Suchmaschinen für Internetnutzer war Anlass, diese in einer Studie der Bertelsmann Stiftung kritisch zu hinterfragen.

Qualitätskriterien für Suchmaschinen sollen den Nutzern die Wahl erleichtern. Wem können sie trauen? Treffer die von Suchmaschinen geliefert werden, sind keineswegs immer so neutral, wie das eine Vielzahl der Nutzer vermutet.

Probleme entstehen durch:
- Technische Mängel der Suchmaschinen
- Manipulation der Ergebnislisten durch Suchmaschinenbetreiber
- Äussere Manipulation der Ergebnislisten durch entsprechende Gestaltung der Webseiten

Durch sogenanntes Suchmaschinen-Spamming werden die Trefferlisten beeinflusst. Bezahlte Linktexte sind nicht immer eindeutig als Werbung gekennzeichnet. Oft ist auch gar nicht klar, in welchem Umfang Suchmaschinen miteinander verbunden sind. Besondere Sorge gilt den Seiten die Porno, Gewalt oder/und extremistische Anschauungen vermitteln. Um diese Probleme besser zu handhaben, gibt es in der Studie konkrete Handlungsempfehlungen.

Handlungsempfehlungen

für Suchmaschinen:

  • Fehlertoleranz bei Tippfehlern verbessern, Korrekturfunktion - b.z.w. Hinweise einführen
  • Intelligente selbstlernende Algorithmen einführen
  • Nutzer auf semantisch sinnvolle Bahnen lenken, z.B. mit Auswahldialogen
  • Redaktionell zusammengestellte Trefferlisten für häufige Suchbegriffe anbieten
  • Mehr Aufmerksamkeit auf das Zusammenspiel von Suchanfragen und den letzlich gewählten Links legen.
  • Wenig versierte Nutzer als Kernzielgruppe ansehen
  • Die eigene Aufgabe journalistischer sehen. Das heisst Treffer bewerten und relevanzurteile und Masstäbe den Nutzern mitteilen.
  • Filterprozesse offenlegen. Denn verdecktes Sperren ist unter dem Aspekt der Informationsvielfalt und -freiheit problematisch (auch für Themen wie Jugendschutz oder Spamming)
  • Informationen über die Herkunft der Treffer (Kooperationen) und über Anbieter (Kontakt zum Betreiber, Suchtechnik, Eigentumsverhältnisse, Finanzierung usw.)
  • Spielräume zur Verbesserung des Jugendschutzes ausschöpfen.
  • Mehr Möglichkeiten gegen Spamming ausschöpfen
  • Gemeinsames Regelwerk mit Suchmaschinenoptimierern schaffen, das klare Grenzen für Spam definiert
  • Regeln für klare Kennzeichnung bezahlter Treffer aufstellen und umsetzen
  • Thematisch oder funktionelle Nischen besetzen (gilt speziell kleinere Suchmaschinen)

für Nutzer

  • Verbesserung der eigenen Medienkompetenz durch Besuch entsprechender Ausbildungsangebote zur Recherche. Einschliesslich Erhöhung der Bewertungskompetenz von Treffern und Trefferseiten.
  • Problembewusstsein entwickeln - Problematische Inhalte melden


für Medien:

  • Zur Transparenz der Suchmaschinen beitragen
  • Kritische Medienbeobachtung und kontinuierliches Monitoring
  • Verstärkt über die Methoden des Spamming berichten um damit den Informationsstand der Nutzer zu verbessern und aufzuklären.


für die Wissenschaft

  • Regelmässiges, neutrales wissenschaftliches Monitoring z.B. durch regelmässiges wiederholen und auswerten signifikanter Anfragen, sowie leicht zugängliche Veröffentlichung der Ergebnisse.
  • Untersuchung, welche Kenzeichnungsform eindeutig für Nutzer wäre um bezahlte Einträge zu identifizieren.

Die Studie regt an, speziell für den Bereich Kinder und Jugendliche, gemeinwohlorientierte Suchmaschinen öffentlich zu finanzieren.

Code of Conduct

Es gibt gesetzliche Regelungen zum Jugendschutz, die Betreiber von Suchmaschinen verpflichteten einen Jugendschutzbeauftragten zu benennen. Darüberhinaus wäre es wünschenswert, dass die Suchmaschinenbetreiber mit einer Sebstverpflichtungserklärung (Code of Conduct) signalisieren, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind und die in der Studie genannten Mängel berücksichtigen.

Gütesiegel

Ein gemeinnütziger Verein könnte über die Vergabe des geplanten Gütesiegels entscheiden. Um das Gütesiegel zu bekommen, müssten die Suchmaschinen den Code of Conduct einhalten. Das Gütesiegel sollte auch als Marketinginstrument dienen können um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Thema Suchmaschinen zu sensibilisieren.

 

Die Studie erschien beim Verlag der Bertelsmann Stiftung.
Pressemitteilung: Bertelsmann Stiftung

Bestellung der Studie: Wegweiser im Netz - Qualität und Nutzung von Suchmaschinen

 



Themenverwandte Beiträge

 

 


Studien:

Weitere Beiträge:

 

 


Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher:
Suchmaschinenverzeichnis

24.10.2003


Ihre Meinung, Hinweise, Anregungen:
(Für Antwort E-Mail Adresse angeben !)



Seitenbeginn






© copyright @-web 1999-2012
Impressum
@-web



 



Translate
this
page

Hier den kostenlosen
Suchmaschinen
Newsletter
bestellen!