(06.02.2004)
Finden und gefunden werden. Das sollte klappen, wenn man Suchmaschinen benutzt.
Doch 80-90% aller im Internet verfügbaren Inhalte werden von den Nutzern
der Suchmaschinen gar nicht abgefragt.
Diese Feststellung enthält eine aktuelle Studie des privaten,
schweizer Forschungsinstitutes IFAA.
In der Studie wurde die Zahl der Anfragen an Suchmaschinen
mit der Menge tatsächlicher
Angebote zu
zahlreichen Begriffen gegenübergestellt.
Die grundlegenden Methoden der Untersuchung wurden vorrangig als Erfolgsinstrument
für Webseiten entwickelt. Online-Händler sollen mit diesen Daten in der Lage
sein, Art und Umfang angebotener Produkte besser an den Bedarf anzupassen. So
lassen sich Angebote optimieren. Allerdings dürfte die Vielfalt der
Angebotspalette leiden, wenn die Angebote auf die stärksten Nachfragen optimiert
werden.
Ebenso gilt diese Betrachtung für Informationsangebote. Es gibt natürlich
Seiten einer Website, die häufig nachgefragt werden wogegen andere Seiten
nur
äusserst selten aufgerufen werden. Ein wirklich fundiertes Angebot lebt
jedoch davon, dass viele wertvolle Informationen zur Verfügung stehen, selbst
wenn Sie nicht so häufig abgerufen werden.
Ein nicht zu unterschätzendes Problem sind Missverständnisse
zwischen Seitenbetreibern und Zielpublikum. Probleme gibt es immer dann, wenn
der Wortschatz der Seitenbetreiber, die häufig viel tiefer mit dem publizierten
Thema verbunden sind, nicht mit dem Wortschatz der Suchenden übereinstimmt. Als
Beispiel werden Leistungen von Krankenversicherungen angeführt. In der Schweiz
würde man nicht nach "Krankenversicherung" sondern nach "Krankenkasse" suchen.
Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer
Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher: Suchmaschinenverzeichnis
06.02.2004
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