(29.09.2002) Das Forschungsportal soll über die Dienste von Suchmaschinen
wie Google und AltaVista hinausgehen.
Die Recherche nach wissenschaftlichen Informationen soll leichter und transpararenter
werden. Während in herkömmlichen Suchmaschinen die breite Masse an Dokumenten
gefunden wird, beschränkt sich das Forschungsportal auf wissenschaftliche
Einrichtungen. Die Auswahl der indexierten Server erfolgt ausschliesslich redaktionell.
Die Spider der Suchmaschine erfassen Seiten von deutschen Universitäten (deren
Institute), sowie von Wissenschaftsorganisationen wie Max-Planck- und Fraunhofer
Gesellschaft, Helmholtz Gemeinschaft und andere.
Im Umfang der derzeit 10 Millionen indexierten Dokumente des Forschungsportal
sind zahlreiche Dateien des unsichtbaren oder "Deep
Web" enthalten, die im Index normaler Suchmaschinen nicht zu finden sind.
Das sind vor allem dynamische Seiten aus Forschungsdatenbanken.
Besondere Merkmale des Forschungsportal sind:
Ranking nach Zahl der Online-Publikationen einer Forschungseinrichtung
Auswahlmöglichkeit verschiedener Rankingverfahren durch die Nutzer
Indexierung ausschliesslich handverlesener, qualitastiv hochwertiger Server
Erfassung des "Deep Web" (dynamische Seiten aus Forschungsdatenbanken)
Das Forschungsportal ist eine Entwicklung des Suchmaschinenlabor im Regionalen
Rechenzentrum der Universität Hannover. Projektleiter ist Dr. Wolfgang Sander-Beuermann,
der auch für die beliebteste deutsche Meta-Suchmaschine Metager
verantwortlich ist. Das Forschungsportal entsteht im Auftrag der Bundesregierung
Deutschland, speziell dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Es soll den deutschen Wissenschaftsbereich für eine breite Öffentlichkeit
besser zugänglich machen und als Schnittstelle zu Wirtschaft, Handwerk und
Industrie dienen.
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Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer
Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher: Suchmaschinenverzeichnis
29.09.2002