(13.02.2001) Im Jahre 1979 wurden bereits sogenannte Bulletin Boards (Schwarze Bretter)
zum Gedankenaustausch benutzt. Als Gründer des Usenets gelten Steve Bellovin,
Jim Ellis, Tom Truscott und Steve Daniel, die es 1979 an der Duke University einführten.
Ausser in den länderspezifischen Foren, wird generell englisch kommuniziert.
Man stelle sich vor in einer grossen Gruppe beliebiger Menschen, die ein gemeinsames
Thema verbindet, Schreibt jemand eine Frage auf einen Zettel, dieser Zettel wandert
durch die Gruppe, jeder der möchte, schreibt seine Antwort auf diesen Zettel.
Das können Hinweise, Ratschläge oder Kritiken sein.
Tauchen neue Fragen auf, wird der nächste Zettel beschrieben und auf die
Reise geschickt.
In Deja.com werden diese Zettel in Diskussionsforen gesammelt. Jeder Zettel ist
Thread.
Heutzutage verbreiteten sich Diskusionsforen immer mehr, viele Websites integrieren
eigene Diskussionsforen, die jedoch nicht im Usenet enthalten sind. Foren für
das Usenet müssen zentral angemeldet werden.
Das Usenet verbindet weltweit Menschen mit gleichen Interessen.
Ein Thema das von zwei oder mehr Menschen diskutiert wird, ist allen anderen Nutzern
des Internet zugänglich.
Darin liegen Chancen und Risiken des Usenet. Weil sämtliche Beiträge
weltweit zugänglich sind, können immens viel Menschen von den Diskussionen
profitieren.
Die Teilnehmer einer Diskussion (Thread) müssen sich genau überlegen,
welche Informationen, besonders über die eigene Person, sie preisgeben. In
Deja.com sind die Äusserungen noch nach einem Jahr rechierbar.
Neue Teilnehmer sollten sich unbedingt vor der Teilnahme an Diskussionsforen erkundigen,
wie man dort miteinander umgeht
Im Glossar
von Deja.com werden wichtige Begriffe für Neulinge, wie newbies, netiquette,
flam und spam geklärt.
Eine integrierte Suchfunktion ermöglicht das schnelle zielgerichtete Auffinden
von Diskussionen zu selbst bestimmten Suchbegriffen.
Das gesamte Usenet besitzt eine hierarchische Struktur.
Folgende Basisgruppen sind verfügbar:
Hier ging (geht) es zu: Deja.com
Seit dem 12.02.2001 gehört Deja.com und Dejanews.com zu Google. Besucher
werden direkt zur Google-Newsgroup Suche umgeleitet.
Siehe Beitrag: Google Newsgroup
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