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@-web Newsletter Nr. 107

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Herausgegeben für die Abonnenten von
@-web, Infobote.de und Findolin.de

ISSN 1439-0744 (Deutsche Bibliothek)


This newsletter in English (machine translation):
http://www.at-web.de/nl/107/en.htm

Themen:

  1. SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG
    1.1 ROI für Google-Adwords

  2. BEITRÄGE SUCHDIENSTE
    2.1 Annodex - multimedialer Browser
    2.2 Overture führt Content Match ein
    2.3 Carrot2 - Clustering Software
    2.4 Verbraucher-Reaktion: Vertrauen in Suchmaschinen
    2.5 Chicago - Stadtverwaltung wählt FAST Data Search
    2.6 Beziehungen der Suchmaschinen
    2.7 Spam in Suchmaschinen
    2.8 Personalisierung in Suchmaschinen
    2.9 Verletzt Google-Cache Copyright?
    2.10 Erneuerte Pandia Meta-Suchmaschine
    2.11 Wochenschau - Archiv historischer Filme
    2.12 EEVL - Wissenschaftlicher Internetführer
    2.13 MSN verlängert Vertrag mit Overture
    2.14 Vascoda - Grundstein der "Digitalen Bibliothek Deutschland"
    2.15 Google - deutschsprachiges Nachrichtenangebot
    2.16 MSN wird Inktomi Suchtechnologie ersetzen
    2.17 Terra Lycos wird mit LookSmart zusammenarbeiten

  3. RECHERCHE
    3.1 Persönliche Informationen im Internet
    3.2 Bilddatenbank - Geowissenschaften



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Liebe Newsletterleser,
es gibt wieder zahlreiche Neuigkeiten im Suchmaschinen-Business. Unter anderem erfahren Sie wieviel Vertrauen Besucher in Suchmaschinen setzen. Das Beziehungsgeflecht der Suchdienste untereinander ist fast undurchschaubar. Eine hervorragende Grafik schafft Abhilfe. Spam und Personalisierung in Suchmaschinen sind weitere spannende Themen.




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1. SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG
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1.1 ROI FÜR GOOGLE ADWORDS
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Autor Andrew Goodman erläutert in seinem Buch "21 Ways to Maximize ROI on Google Adwords", wie Werbetreibende am effektivsten Ihre Anzeigen mit Google-Adwords optimieren. Er beschreibt unter anderem, warum es sich möglicherweise nicht rentiert, eine Adwords-Anzeige bei AOL zu schalten.
Mehr:
http://www.at-web.de/buch/google-adwords.htm


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2. BEITRÄGE SUCHDIENSTE
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2.1 ANNODEX - MULTIMEDIALER BROWSER
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Ein neuer Webbrowser, Annodex, soll das Internet transparenter machen. "Innerhalb von 5 Jahren sollte er auf jedem Desktop zu finden sein", sagt Silvia Pfeiffer von CSIRO Mathematical and Information Sciences in Sydney, Australien. Speziell im Bereich der veröffentlichten Medien wie Video- und Audio-Dateien sind den Nutzern die inneren Welten dieser Dateien versperrt. Gängige Suchmaschinen erfassen lediglich Verweise auf Media-Dateien und "erkennen" deren Inhalte vorrangig an deren Dateinamen b.z.w. an den beigefügten Beschreibungen. Ein Zusatzprogramm von Annodex ermöglicht, die in den Dateien enthaltenen Informationen zu erfassen. Das Zusatzprogramm könnte also, da hoch skalierbar, unter anderem, für Suchmaschinenbetreiber, die ihr Multimedia-Angebot qualitativ verbessern möchten, von Interesse sein.
Nutzer können auf sehr spannende Weise von der Annodex-Technologie profitieren. Media-Dateien werden von ihren Autoren in viele separate Abschnitte aufgeteilt. Sie tragen Titel, Autor oder die Beschreibung bestimmter Szenen in die Zusatzinfos der Datei. Später sollen die Tags automatisch erstellt werden. Diese zusätzlichen Tags können direkt angesprungen werden. In einem entsprechend präparierten Film kann man surfen wie auf einer Webseite.

Viele Media-Dateien könnten jedoch bereits heute besser gefunden werden, wenn deren Autoren die vorhandenen Tags zur Kennzeichnung benutzen würden. Echte Abhilfe ist vermutlich erst mit der automatisierten Erfasssung der notwendigen Informationen in Sicht.

Bisher ist ausschliesslich der freie und offene Source-Code, für Annodex, den Mulimedia-Browser verfügbar. Eine fertige Programmversion soll in den nächsten Monaten für MacOS erscheinen. Für Linux und Windows werden die Programme vermutlich erst zum Jahresende zur Verfügung stehen.
Website Annodex, einschliesslich Downloadquellen Sourcecode:
http://annodex.nsw.cmis.csiro.au/
Verwandte Beiträge:
http://www.at-web.de/Such-Technologien/audiomining.htm
http://www.at-web.de/Such-Technologien/singingfish.htm



2.2 OVERTURE FÜHRT CONTENT MATCH EIN
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Nach Google ist Overture nun der zweite Anbieter, der gezielte Werbung in Abhängigkeit vom Inhalt einer Website anbietet. Im Gegensatz zu Googles AdSense-Programm werden jedoch nur ausgewählte, hochqualitative Webseiten diese Werbung einsetzen können. In Deutschland sind das Websites von RTL, RTL2, n-tv und Vox. Auch auf Dooyoo und den Community-Seiten von MSN erscheinen die Suchergebnisse von Content Match. Content Match Links werden an verschiedenen Stellen auf den Partner-Websites platziert und in relevante Inhalte eingebettet. Sie erscheinen entweder am Rand oder am Ende einer Seite. Diese Listings setzen sich aus den Overture Pay-For-Performance Ergebnissen zusammen. Für Overture ist die Kontext-Suche ein wichtiger Schritt, um sein Angebot zu diversifizieren. Gleichzeitig eröffnet Content Match neue Einnahmequellen. Das Unternehmen sieht für die Kontext-Suche ein Marktvolumen von zwei Milliarden US-Dollar innerhalb der nächsten fünf Jahre.
Pressemitteilung:
http://www.corporate-ir.net/ireye/ir_site.zhtml?ticker=OVER&script=410&layout=0&item_id=427012


2.3 CARROT2 - CLUSTERING SOFTWARE
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Carrot2 ist eine Website im Entwicklungs-Stadium. Carrot2 clustert unter anderem Google-Ergebnisse. Die Suche mit Carrot2 gibt eine völlig andere Sichtweise auf die Google Ergebnisliste. Das Ranking von Google wird praktisch ausgehebelt. Carrot2 sortiert Treffer nach eigener Sichtweise. Ähnlich Vivisimo bietet die Software Themenkomplexe nach denen weitergesucht werden kann. Sie können die Ergebnisse nach dem originalen Ranking, nach Punkten oder Themengruppen sortieren lassen. Einen Besuch ist Carrot2 auf jeden Fall wert.
http://ophelia.cs.put.poznan.pl:2001/index.html


2.4 VERTRAUEN IN SUCHMASCHINEN
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Consumer Webwatch tritt für die Interessen der Verbraucher im Internet ein. In einer Studie wurden die Vorstellungen der Nutzer darüber, wie Suchmaschinen arbeiten, untersucht.
Mit folgenden Punkten fasst Consumer Webwatch das Ergebnis zusammen:

- Die meisten Nutzer verfügen über ein geringes Verständnis darüber, wie Suchmaschinen ihre Informationen finden und wie die Ergebnisse gerankt werden.

- Die Mehrzahl der Teilnehmer dieser Studie klickten niemals jenseits der ersten Ergebnisseite, in dem blinden Vertrauen, dass Suchmaschinen nur die zutreffendsten Treffer unvoreingenommen auf der ersten Seite präsentieren. Daraus resultierend, waren 2 von 5 der von den Teilnehmern ausgewählten Links (genau 41%), bezahlte Einblendungen.
Anmerkung: Es muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn Nutzer bezahlte Listings anklicken. Wenn diese exakt vermitteln wonach gesucht wurde, können sie durchaus hilfreich sein. Wichtig ist, dass, wie bei jeder Werbung, eine eindeutige Kennzeichnung erfolgt und die mündigen Nutzer selbst entscheiden können ob sie der Werbung folgen möchten.

- Nach der Aufklärung über bezahlte Suchergebnisse zeigten alle Teilnehmer erstaunen, über diese Praxis des Suchmaschinen-Marketing. Einige zeigten negative Gefühlsreaktionen.

- Alle Teilnehmer erklärten, bezahlte Links sind auf Such- oder Navigationsseiten zu schwierig zu erkennen. Die zugehörigen Erläuterungen bezüglich bezahlter Listings seien eindeutig für die Werbenden geschrieben, nicht für die Verbraucher. Suchmaschinenseiten die keine transparenten Erläuterung bieten können, verlieren im Ansehen der Online-Verbraucher.
Website Consumerwebwatch:
http://www.consumerwebwatch.org/news/searchengines/index.html



2.5 CHICAGO - STADTVERWALTUNG WÄHLT FAST DATA SEARCH
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Öffentliche Informationen des Online-Angebotes der Stadt Chicago werden mit FAST Data Seach durchsuchbar gemacht. Die hochskalierbare, flexible und gut anpassbare FAST-Suchtechnologie verarbeitet spielend grosse Datenmengen.
Infos: FAST Data Search:
http://www.at-web.de/fast/datasearch-32.htm
Website Chicago:
http://www.cityofchicago.org/

2.6 BEZIEHUNGEN DER SUCHMASCHINEN
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Für Nutzer ist es oftmals schwer überschaubar, welche Suchmaschinen, Webverzeichnisse und Suchdienste sich gegenseitig mit Services unterstützen. Es werden Treffer der Websuche, aus einem Webverzeichnis sowie bezahlte Listings an Partner geliefert. Die Konzentration am Suchmaschinenmarkt hat auch in Deutschland dazu geführt, dass die Zahl der Suchmaschinen mit eigenem Index geringer wurde. Hingegen gibt es unter den grossen und wichtigen keinen Dienst mit Suchfunktion, der nicht auch bezahlte Listings einblendet. Bezahlte Listings haben sich zu einer wesentlichen Einnahmequelle für Suchmaschinen etabliert.
Stefan Karzauninkat, Autor und Betreiber der Suchfibel, hat sich der "fummeligen" Arbeit unterzogen, und das Beziehungsgeflecht für deutschsprachige und internationale Suchdienste in einer übersichtlichen Grafik darzustellen.
Eine Klasse Darstellung! Danke Stefan!
http://www.suchfibel.de/5technik/suchmaschinen_beziehungen.htm


2.7 SPAM IN SUCHMASCHINEN
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Die Manipulation der Suchmaschinen durch Spamming hat dramatisch zugenommen, lautet das Fazit einer Studie die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erstellt wurde. Als besonder problematisch wird eingestuft, dass Kinder und Jugendliche mit jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert werden, selbst wenn sie nicht danach gesucht haben.
Mehr:
http://www.at-web.de/studien/spamming.htm


2.8 PERSONALISIERUNG IN SUCHMASCHINEN
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Eine Studie untersuchte, wie stark Webseiten mit integrierter Suchfunktion personalisierte Zusatzfunktionen bieten.
Personalisierungen der Suchfunktionen können mit Sicherheit relevantere Ergebnisse liefern. Wird einer Suchmaschine erlaubt über längere Zeit das Suchverhalten einer Person zu boebachten, könnte in vielen Fällen allein über die bisherigen Suchbegriffe Schlüsse zur Bedeutung der aktuellen Anfrage gezogen werden.

Die Studie untersuchte allerdings eher Features, die wenig oder gar nicht in Verbindung mit der Suchfunktion stehen und deshalb zwar als Zusatzfeatures, nicht aber als nützliche Ergänzung der Suchfunktion anzusehen sind. So ist es nicht verwunderlich, dass vor allem Portalseiten wie Yahoo!, Lycos, MSN und Netscape die meisten Features der sogenannten Personalisierung zu bieten haben. Dazu gehören unter anderem Message-Center (E-Mail, Chat) und Unterhaltung (Spiele. Musik Downloads,...). Nur einige wenige Funktionen lassen sich im erweiterten Sinne als Unterstützung der Suchfunktion definieren. Dazu gehören Abspeichern von Suchergebnissen, Verwaltung von Bookmarks, Links, News und Schlagzeilen sowie der schnelle Zugriff auf spezielle Suchfunktionen wie Branchenbücher, Kartenmaterial u.s.w.

In der abschliessenden Diskussion des Papiers stellen die Autoren zu ihrer eigenen Überraschung fest, dass es wenig bis gar keine Personalisierung der Suchfunktion gab. Für zukünftige Personalisierungen sollten vor allem Möglichkeiten gefunden werden, die wenige bis keine Aktionen der Nutzer voraussetzen. Dazu gehört zwar die Verwendung von Cookies, aber besser noch der Einsatz von Baye'schen Netzwerken, die anhand von Nutzeraktivitäten Wahrscheinlichkeiten ableiten können.

Fazit: Personalisierung von Suchergebnissen (und anderen Webdiensten) ist eine nützliche Angelegenheit, die viele Dinge vereinfachen kann. In jedem Falle ist eine Personalisierung mit der Erfassung von Nutzerdaten verbunden. Die Entscheidung darüber, darf und muss auch zukünftig beim Nutzer liegen.


Die Studie wurde im Juni 2003 auf First Monday veröffentlicht, jedoch schon sehr viel früher, im Mai 2001 durchgeführt. Die rasante Entwicklung im Internet lässt nur noch bedingt Vergleiche mit den jetzigen Webangeboten der untersuchten Dienste zu.
http://www.firstmonday.org/issues/issue8_7/khopkar/index.html


2.9 VERLETZT GOOGLE CACHE COPYRIGHT?
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Die Cache-Funktion der Suchmaschine Google ist für Nutzer sehr nützlich. Ist eine Website nicht (mehr) erreichbar, kann sie über die im Cache gespeicherte Version eingesehen werden. Für die Suchmaschine eine clevere Funktion, um den Unmut der Nutzer über unvermeidliche, tote Links zu minimieren.

Zeitungen mit einer Online-Ausgabe wie etwa der Spiegel, bieten den Zugriff auf diverse Artikel nach einigen Tagen nur noch gegen Gebühr. Dieses Verfahren wird praktisch ausgehebelt, wenn die Seiten noch im Cache verfügbar sind.

Verschiedene Betrachtungsweisen im ZDNet-Beitrag zeigen, dass es nur Vermutungen gibt, wie der Google-Cache Copyright verletzen könnte. Google selbst wird hingegen zitiert, dass Google das Cache-Verfahren aus einer rechtlichen Perspektive einschliesslich Copyright-Verletzung untersuchte und feststellte, dass keine Gesetze verletzt werden.
Der vollständige Beitrag:
http://news.zdnet.co.uk/story/0,,t278-s2137329,00.html
Website-Betreiber können bei Bedarf mit einfachen technischen Mitteln verhindern, dass ihre Seiten im Cache gespeichert werden. Nachfolgender Beitrag gibt Hinweise, wie die Aufnahme von Seiten in den Google-Cache b.z.w. Google-Index verhindert wird:
http://www.at-web.de/Suchmaschinen-int/google-webmaster.htm


2.10 ERNEUERTE PANDIA POWERSEARCH
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Die englischsprachige Pandia Website ist ein universelles Tor zur Welt der Suchmaschinen. Eine umfassende Suchmaschinen-Funktionsbeschreibung, Anleitungen und Beiträge zur Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinen-News sind nur einige der umfangreichen Ressourcen, die auf Pandia zu finden sind.

Eingebunden ist eine Meta-Suchmaschine, die nun in einer neuen Form getestet wird. Sie arbeitet auf Basis der britischen Meta-Suchmaschine CurryGuide. Nach Angaben von Pandia wurden in diesem Zuge neue Features hinzugefügt. Einige Features der Pandia-Power Search:
- Fragestellungen in natürlicher Sprache (natural language) sind in 7 europäischen Sprachen möglich: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch.
- Unterstützung Boolescher Ausdrücke einschliesslich Phrasensuche, AND, OR und NOT
- Individuelles Anzeigeformat der Ergebnisse

An dieser Stelle ein Urlaubsgruss an Peer und Susanne, Betreiber von Pandia (beheimatet in Norwegen), viel Erholung in Griechenland!!!
Pandia Powersearch:
http://www.pandia.com/powersearch/
Pandia Searchworld:
http://www.pandia.com/searchworld/

2.11 WOCHENSCHAU - ARCHIV HISTORISCHER FILME
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Rund hundert Jahre Filmgeschichte bietet die Deutsche Wochenschau. Derzeit sind 3996 Beiträge, zurückreichend bis 1895, kostenlos online abrufbar. Die anzahl verfügbarer Beiträge wächst ständig. Mit einer Suchfunktion können Sie nach Personen, Ort, Zeit oder Thema die Suche eingrenzen, oder frei nach Begriffen suchen.
Website Wochenschau-Archiv:
http://www.wochenschau-archiv.de/


2.12 EEVL- WISSENSCHAFTLICHER INTERNETFÜHRER
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Das nichtkommerzielle, britisch basierte Verzeichnis "internetguide for engeneering mathematics and computing" erreichte im Juni 2003 den Umfang von 10 000 Einträgen. Das qualitativ hochwertige Verzeichnis enthält, unter anderem, eine Volltextsuche durch 150 Online-Publikationen der Ingenieurwissenschaften.
Website EEVL:
http://www.eevl.ac.uk/


2.13 MSN VERLÄNGERT VERTRAG MIT OVERTURE
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Overture, Spezialist für kommerzielle Suchservices, liefert nun den Nutzern von MSN, die über den Internet Explorer suchen, in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Japan und Südkorea seine Pay-For-Performance Ergebnisse bis Dezember 2004. MSN verlängert damit den ursprünglich bis Dezember 2003 laufenden Vertrag um ein weiteres Jahr.
Overture: Pressemitteilung:
http://www.corporate-ir.net/ireye/ir_site.zhtml?ticker=OVER&script=413&layout=0&item_id=428834


2.14 VASCODA - GRUNDSTEIN DER "DIGITALEN BIBLIOTHEK DEUTSCHLAND"
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Das Portal für wissenschaftliche Informationen, Vascoda, ist ein Gemeinschaftsunternehmen wissenschaftlicher Bibliotheken und Informationseinrichtungen sowie der elektronischen Zeitschriftenbibliothek. Vascoda geht im August 2003 Online, Verweise zu Einzelangeboten sind bereits vorhanden. Sie können also schon mal "schnuppern", was sie künftig unter Vascoda erwartet.
Website Vascoda:
http://www.vascoda.de/


2.15 GOOGLE - DEUTSCHSPRACHIGES NACHRICHTENANGEBOT
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Seit dem 07.07.2003 ist das deutschsprachige Google-Nachrichtenangebot offiziell erreichbar. Nachrichten von 700 deutschsprachige Quellen aus aller Welt werden automatisch in Bereiche gruppiert. Es existieren bereits mehrere englischsprachige News-Angebote, die auf die jeweiligen Länder zugeschnitten sind. Dazu gehören Australien, Grossbritannien, Indien, Kanada, Neu Seeland und USA. Google News Deutschland ist das erste Angebot der Google-News, das nicht in englischer Sprache verfasst ist. Das deutschsprachige Publikum ist die zweitwichtigste Zielgruppe für Google.
Mehr:
http://www.at-web.de/google/news-de.htm


2.16 MSN WIRD INKTOMI SUCHTECHNOLOGIE ERSETZEN
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Während einer Konferenz für industrielle und angewandte Mathematik in Sydney wurden weitere Informationen zur künftigen MSN-Suchmaschine bekannt.
Mehr:
http://www.at-web.de/msn/iciam.htm


2.17 TERRA LYCOS WIRD MIT LOOKSMART ZUSAMMENARBEITEN
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Lycos wird, gemäss mehrjährigen Vertrag, Websuche und bezahlte Aufnahme in den Index über LookSmart zu realisieren. LookSmart wird der vorrangige Lieferant für Web-Resultate. Die Vereinbarung wird zum Ende des 3. Quartals 2003 wirksam.
Pressemitteilung LookSmart:
http://www.shareholder.com/looksmart/releaseDetail.cfm?ReleaseID=113188




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3. RECHERCHE
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3.1 PERSÖNLICHE INFORMATIONEN IM INTERNET
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Manchmal kann es sehr nützlich sein, persönliche Informationen zu Personen im Internet zu finden. Etwa wenn es darum geht, nach langer Zeit ein Klassentreffen zu organisieren oder "verschollene" Freunde b.z.w. Familienmitglieder wiederzufinden. Auch für die Genealogie (Ahnenforschung) sind Personendaten von Interesse. Wie so viele Angelegenheiten hat auch diese eine Kehrseite. Persönliche Informationen sind selten für die Öffentlichkeit bestimmt. Sie müssen jedoch damit rechnen, dass Daten, die Sie im Internet hinterlassen, verfolgt werden können. Selbst wenn zunächst kein Zusammenhang zwischen E-Mail Adresse und Namen herzustellen ist, lassen diese sich bereits mit herkömmlichen Recherche-Methoden über Suchmaschinen und Spezialsuchdienste zu einer umfassenderen information zusammenfügen. Die Zeitschrift PC-Welt hat in einem Test (Heft 8/2003) ermittelt, wie leicht sich personenbezogene Daten zusammenfügen lassen.

Demnach sind Diskussionsforen, Websites und Mail-Adressverzeichnisse die ergiebigsten Quellen für persönliche Informationen. Mit einer E-Mail Adresse in Newsgroups können über das Suchformular der Google-Groups sämtliche Beiträge des Absenders ermittelt werden, die er in den letzten 10 Jahren geschrieben hat. Je nach Intensität und Themen der Postings lässt sich daraus bereits ein Persönlichkeitsprofil ableiten. Wurde in einem einzigen Posting der Name oder Spitzname des Absenders erwähnt, können möglicherweise weitere Details zur Person über zusätzliche Recherchen verbunden werden. Ist der Name und die ungefähre Herkunft der Person bekannt, können über Telefon-CD's weitere Infos eingeholt werden. Selbst aus einer einzigen Telefonnummer können Rückschlüsse zur Person gezogen werden. Rufident darf in Deutschland aus Datenschutzgründen nicht vertrieben werden, ist aber über die gleichnamige schweizerische Webseite erhältlich. Genauere Informationen über die Wohngegend gibt es dann über das Programm D-Sat5. Satellitenbilder von ganz Deutschland, die in grösseren Städten Auflösungen bis zu 45cm pro Pixel bieten.

PC-Welt empfiehlt allen, die nicht über Telefonbuch-Cd's gefunden werden möchten, den Telefonbucheintrag bei der Deutschen Telekom löschen zu lassen. Die Archivierung in den Google-Groups lässt sich mit dem Kommando "X-No-Archive:yes" verhindern.


3.2 BILDDATENBANK GEOWISSENSCHAFTEN
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Für die nichtkommerzielle Verwendung stehen die hochwertigen Bilder auf Earth Science World, einer Bilderdatenbank des American Geological Institute (AGI) kostenlos zur weiteren Verwendung zur Verfügung. Aus einer Kollektion von derzeit 6 305 Bildern stehen 1217 Bilder online zur Verfügung. Es handelt sich um hochwertige, hochauflösende Bilder aus den Kategorien Archäologie, Küsten, Mineralien, Dinosaurier, Dünen, Erdbeben, Fluten, Umwelt, Grundwasser, Seen, Fossilien, Wasserfälle, Wetter und weitere. Eine Datenbank die sogar Laien begeistert.
Website Earth Science World:
http://www.earthscienceworld.org/imagebank/

 





Bis zur nächsten Ausgabe des @-web Newsletter

Klaus Patzwaldt

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Impressum:

ISSN 1439-0744 (Deutsche Bibliothek)
Jahrgang 5
Ausgabe 107
Herausgegeben für Abonnenten von @-web, dem Infoboten und Findolin
Datum: 11.07.2003

Dieser Newsletter darf unverändert weitergeleitet werden.
Zitate sind unter Angabe der Quelle erlaubt. Nachdruck, oder Übernahme in andere Angebote erfordern die Zustimmung des Herausgebers.

Herausgeber: Klaus Patzwaldt
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