(11.03.2003) Suchmaschinen tun sich immer noch schwer, Inhalte zu
indexieren die in Flash, dem Macromedia-Format für Web-Animationen, "eingefangen"
sind.
Suchmaschinen wollen Text, Text, Text. Webdesigner sehen das oft ganz anders,
da die Gestaltung von Internet-Seiten mit Text Grenzen setzt. Egal was die
Suchmaschinen damit anfangen können, mit Macromedia-Flash kann man den Bildschirm
flimmern lassen, wie in TV oder Kino, Sounds wummern in den Ohren,
die zu erzielenden Effekte sind einfach überwältigend.
Macromedia führt
laut Firmenchef Rob Burgess Gespräche mit führenden Suchmaschinen,
darunter Google
und AltaVista. Das norwegische Suchmaschinen-Unternehmen FAST implementierte
bereits die Flash-Indexierung. Google extrahiert nur die in Flash enthaltenen
Verweise.
Macromedia entwickelte ein spezielles Werkzeug, das aus Flash Texte und Links
extrahiert, die in einer HTML-Datei abgelegt werden. Die HTML-Datei kann ganz
normal von Suchmaschinen erfasst werden.
Webautoren bevorzugen Flash wegen der gestalterischen Freiheiten, die Ihnen
dieses Werkzeug bietet. Oftmals sind Flash-Animationen eher mit Zeichentrickfilmen
als mit textlichen Inhalten zu vergleichen. Zunehmend werden jedoch Texte in
Flash verpackt. Wichtige Suchmaschinen kommen zukünftig nicht daran vorbei,
Flash-Inhalte zugänglich zu machen.
Technisch versierte Webautoren können bereits jetzt mit dem "Macromedia
Search Engine SDK" Text
und Links aus Flash in ein HTML-Dokument extrahieren. Damit sind sie unabhängig
von der Entwicklung der Suchmaschinen. Siehe Beitrag:
Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer
Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher: Suchmaschinenverzeichnis
11.03.2003
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