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Suchmaschinen für Kinder nicht geeignet


Die Benutzung von Suchmaschinen ist für Kinder nicht ganz ungefährlich. Sie können bei der Eingabe harmloser Begriffe schon auf den vorderen Plätzen auf Links zu Porno-Seiten stossen.

Jugendgefährdende Inhalte sollte es auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen nicht geben, doch offenbar lassen sie sich nicht ganz vermeiden.

Suchmaschinen verwenden immer feinere Filtermethoden um Links auf unerwünschte Inhalte nicht zur Anzeige zu bringen. Dennoch ist es nicht möglich die Inhalte völlig zu verbannen. Würden die Filter konsequent reagieren, müssten Sie auch diese Webseite herausfiltern, weil mehrmals das Wort Porno enthalten ist. So würden Aufklärungsseiten ebenfalls blockiert. Das ist nicht gewollt.


Besonders problematisch wird es, wenn Begriffe unterlaufen werden, bei denen kein normaler Nutzer etwas böses denkt. So bringt die Suche nach dem Wort "Stuten" in fast allen deutschsprachigen Suchmaschinen Treffer zu pornopgrafischen Angeboten. Auch die Suche nach "Omas" zeigt ziemlich rasch Treffer mit Verweisen auf für Kinder unzumutbare Inhalte.


In dieser Beziehungen weisen Suchmaschinen ein grosses Manko auf. Sie können nicht wirklich die Inhalte einer Webseite erkennen. Es wird nicht geprüft, mit welchen anderen Worten "Omas" auf der Website auf keinen Fall vorkommen darf und welche dort unbedingt hingehören. Wo ein menschlicher Blick genügen würde die Qualität der Seite einzuschätzen, fehlt den regelbasierten Techniken der Suchmaschinen das "Verständnis".

Deshalb treten die technischen Probleme auch nur bei Suchmaschinen wie AltaVista, Google und Portalen wie Lycos, die einen spiderbasierten Index nutzen, auf.

Webverzeichnisse wie Yahoo! und WEB.DE nehmen Verweise nur nach redaktioneller Prüfung auf, da haben unseriöse Anbieter erst gar keine Chance. Sollte man glauben. Des Geschäft mit der Erotik scheint so lukrativ, dass bei der Suche nach "Omas" in beiden Verzeichnissen an erster Stelle Verweise zu Pornoangeboten gelistet werden.


Einen richtigen Schutz vor pornografischen und rechtsextremen Inhalten für Kinder gibt es im Internet nicht. Darüber sollten alle Eltern ausreichend informiert sein und ihre Kinder auf den Reisen im Internet nicht allein lassen.

Empfehlenswert ist beipielsweise die Suchmaschine für Kinder: Blinde Kuh.


Mit dem Jugendschutz beschäftigt sich jugendschutz.net, eine Stelle die von den Jugendministern der Länder eingerichtet wurde um für aktiven Jugendschutz in modernen Kommunikationsdiensten wie dem Internet zu sorgen. Dort können Sie Beschwerden über unzulässige Inhalte im Internet abgeben.


Website: Jugendschutz.net





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25.04.2002


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