(21.11.2002) Das neue Release der Suchmaschinen-Software soll zeigen, dass
Inktomi in der Welt-Liga der Suchmaschinen beheimatet ist.
Die Software für Suchmaschinen, Web Search 9, erreicht oder übertrifft
in den Schlüsselbelangen alle anderen Suchmaschinen, verkündet Inktomi.
Das betrifft Relevanz, Frische und Indexgrösse. Die Grenze von 3 Milliarden
Dokumenten wurde überschritten.
Relevanz
Marktführende Relevanz soll durch die menschliche Beurteilung der Suchergebnisse
erreicht werden. Dafür werden häufige Suchanfragen getetstet und bewertet.
Diese zusätzliche qualitative Bewertung ist bei Inktomi gar nicht so neu.
Dieses System wird von Inktomi bereits seit mehreren Jahren betrieben. Zumindest
für die untersuchten Anfragen lassen sich somit unzutreffende Ergebnisse
besser aussortieren und wirklich relevante Ergebnisse können durch Bonuspunkte
in ihrer Position gefestigt werden.
Aktualität des Suchmaschinen - Index
Der gesamte Index soll im Rhythmus von 10 bis 14 Tage aktualisiert werden.
Damit wird drastisch die Anzahl der toten Links verringert. Kürzliche Änderungen
werden schneller berücksichtigt. Inhalte die über Paid Inclusion in
den Index gelangen, erfahren die Aktualisierung sogar alle 48 Stunden.
Grösse des Suchmaschinen - Index
Die Inktomi Datenbank wuchs 15% je Monat und hat nun die Grenze von 3 Millionen
Dokumenten überschritten. Anfang August 2002 verkündete Inktomi 2 Milliarden
Webseiten im Index.
Bisherige Vergleiche von @-web ergaben, dass von willkürlich ausgesuchten
Websites im Inktomi-Index, verglichen mit anderen grossen Suchmaschinen - Indizies
wie AltaVista, Google, FAST, nur eine verschwindend kleine Anzahl Seiten indexiert
war. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Verhältnis zukünftig ändern
wird.
Nutzerführung
Web Search 9 soll in der Lage sein, intelligent abzuwägen, was der Nutzer
mit seiner Frage gemeint hat. Passende Ergebnisse sollen selbst dann geliefert
werden, wenn der Algorithmus der Software versagte.
Sogenannte Smart Summaries bieten mehrere Möglichkeiten, den Beschreibungstext
für die Treffer zu generieren. Welche Form der Anzeige genutzt wird, entscheiden
die Inktomi-Kunden wie MSN oder HotBot.com.
Zusammenfassung die den Kontext des Suchbegriff anzeigen. Dafür wird
der Suchbegriff, einschliesslich umgebendem Text aus dem sichtbaren Seitentext
erfasst. Nutzer der Suchmaschine Google kennen diese Art der Seitenbeschreibung
seit Jahren, unter dem Begriff Snipppets.
Angepasste Beschreibung.
Redaktionelle Zusammenfassung
Punkt 2 und 3 dürften wohl den Teilnehmern des Paid Inclusion Programm
vorbehalten bleiben.
Paid Inclusion
Über ein XML-Interface können Kunden grosse Datenmengen direkt in
den Inktomi-Index einspeisen. Die Kunden entscheiden, welche Beschreibungen tasächlich
in der Ergebnisliste erscheinen, unabhängig von den starren Regeln, die der
Algorithmus vorgibt. Besonders Inhalte aus Datenbanken und anderen dynamischen
Seiten können auf diese Art in die Ergebnisliste gelangen.
Mit dem sogenannten Geotargeting können Paid Inclusion Kunden
steuern, in welcher der 30 von Inktomi vorbestimmten geografischen Zonen, weltweit,
die Inhalte angezeigt werden. Damit können regionale Kaufgewohnheiten berücksichtigt
werden und Werbung findet sehr zielgerichtet statt.
In der Inktomi Pressemitteilung heisst es, die Herausforderung der Websuche
für 2003 und später, besteht in der Entwicklung von Methoden, die präziser
die Bedeutung der Suchanfragen vorausahnen um erfolgreichere Ergebnisse zu liefern.
Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer
Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher: Suchmaschinenverzeichnis
21.11.2002
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