Suchmaschine, Webverzeichnisse, Wissensportale, Meta-Suchmaschinen
 
 
 
 

   Suchmaschinen
   Startseite

   Suchmaschinen
   Weblog



 Suchmaschinen:
  deutschsprachig
  international
  Meta-
   Suchdienste

  Spezialisten
  Pay-Search
 Webverzeichnisse:
  Webverzeichnisse

 Weitere Suchquellen:
  Bildersuche
  Deep Web
   Lexika
   communities
   human-answer
   Such-Hilfen
   Touren durchs
   Web


 Basics:
  Grundlagen
  Suchmaschinen -
   Optimierung

  tricky
  Such-
   Technologien

  Domain-Namen

 Informationen:
  Archiv
  Bücher
  Informationen
  Live-Suche
  Recherche

 Hilfsmittel:
  Desktop-
   Suchmaschinen

  Suchagenten
  Suchboard
  Suchdienste-
   Verzeichnis

  Toolbars
  Website- Suche
 Spezial:
  Downloads

  Kontakt

Seitenbeginn








Filterliste für Suchmaschinen


Viele Menschen nutzen Suchmaschinen und sich nicht im Klaren darüber, dass sie gefilterte Inhalte serviert bekommen.

Würden Suchmaschinen wirklich alle Seiten zulassen, die dort angemeldet werden, hätten die Nutzer ein echtes Problem. Sie würden oft genug auf Seiten stossen, die nichts mit ihrer Anfrage zu tun haben. Dennoch. Besonders für Webseiten im Rotlichtbereich, arbeiten versierte Personen, denen es immer wieder gelingt, trotz ausgefeilter Rankingmethoden der Suchmaschinen, vordere Plätze für harmlose Begriffe zu erreichen. Das kann seh problematisch werden. Was Erwachsene vielleicht noch wegstecken, ist für zarte Kinderseelen oftmals nicht zumutbar.

Regeln für Anbieter aufstellen, statt Suchmaschinen zu sperren

Der sinnvollste Weg wäre, auf Anbieter dieser Angebote einzuwirken, damit nur Inhalte frei zugänglich sind, die ohne rechtliche und moralische Bedenken konsumiert werden können. Das klappt im Internet jedoch nur begrenzt, da es kein Problem ist, auf Webserver auszuweichen, die ausserhalb deutscher Ländergrenzen stehen und somit nicht dem deutschen Recht unterliegen.

Eltern achten auf ihre Kinder

Ein anderes oft angeführtes Argument geht davon aus, dass Eltern ihre Kinder nicht alleine im Internet surfen lassen dürfen, solange bis diese moralisch gefestigt auch allein mit Inhalten aller Art umgehen können. Die Kontrolle der Eltern kann nur eingeschränkt funktionieren. Verbote und technische Hindernisse sind oft genug Anreiz, diese zu umgehen, zu hause oder an anderen Computern.

Die Filterliste für Suchmaschinen

Als zentrale Anlaufpunkte im Internet ermöglichen Suchmaschinen und Webverzeichnisse eine relativ leichte Orientierung im Internet. Viele Angebote wären ohne diese Navigationshilfen nicht bekannnt. Es erscheint also recht einfach für Suchmaschinen und Webverzeichnisse als zentrale Verkehrspunkte im Internet, Filterlisten zu erstellen, nach denen sich alle Betreiber wichtiger Suchmaschinen und Webverzeichnisse richten.

Die Initiative von jugendschutz.net und der Bertelsmann Stiftung "Transparenz im Netz: Suchmaschinen" Ziel ist ein "Code of Conduct" und ein Gütesiegel für Suchmaschinen.Im Mittlpunkt derzeitiger Diskussionen steht eine zentrale Filterliste, die zwischen den Betreibern der Suchmaschinen ausgetauscht, abgestimmt wird. Ein einheitliches Vorgehen, das künftig dafür sorgen soll, dass sämtliche Nutzer vom Kleinkind bis zum Greis vor moralisch und rechtlich bedenklichen Inhalten geschützt werden.

Was soll gefiltert werden und wer bestimmt Grauzonen?

Dass Inhalte durch Suchmaschinen gesperrt werden ist notwendige Selbsthygene, selbst wenn viele Menschen aufgeregt von Zensur reden. Zu begrüssen ist auch, dass Betreiber von Suchmaschinen nicht allein gelassen werden, mit den notwendigen Entscheidungen. Einzelne Personen sind schlicht überfordert, das moralische Gewissen einer Gesellschaft darzustellen. Nur, was genau ist filternswert, wo ist die Grenze?

Das grösste Problem dürfte darin bestehen, genau zu definieren, welche Inhalte nun gefiltert werden. So viele Menschen es gibt, so viele Meinungen gibt es dazu. In einer demokratischen Gesellschaft werden deshalb Themen solange diskutiert, bis ein gesellschaftlicher Konsens gefunden wird. Das kann viele Jahre dauern.

Gesellschaftliche Diskussion auschalten?

Am einfachsten ist es, die gesellschaftliche Diskussion auszuschalten und die Listen streng geheim zu halten. Der gesellschaftlichen Offenheit wird damit nicht gedient.

Sicher wird mit dieser Verfahrensweise der Missbrauch minimiert. Denn, neben Stichworten sollen konkrete Adressen gesperrt werden. Betreiber der ausgeschlossenen Websites könnten bei einer offenliegender Liste der URL sehr schnell auf andere Websites ausweichen, die Suchmaschinen würden mit ihren Sperrungen immer einen Schritt hinterher hinken. Gesperrte URL nicht zu veröffentlichen dürfte deshalb als ein sinnvolles Verfahren eingestuft werden.


Dass die Auswahl der gesperrten Worte nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll, erscheint hingegen vielen Menschen als Bevormundung, als Einschränkung der Persönlichkeit. Gleichzeitig wird das Vertrauen in die Betreiber der Suchdienste reduziert. Transparenz im Netz bedeutet tatsächlich, dass Vorgänge transparent gemacht werden. Kinder sollen geschützt werden, transparent und vertrauenswürdig.

Das Aufstellen sogenannter schwarzer Listen deckt nationale Suchdienste ab, die sich auf internationaler Ebene jedoch weiterhin leicht umgehen lassen. Grosse internationale Suchmaschinen wie Google und AltaVista sind in den USA angesiedelt. Dort bestehen teilweise andere moralische Auffassungen. Während in Deutschland vor allem rechts- oder linksextreme Inhalte abgelehnt werden, ist für viele US-amerikanische Bürger die Darstellung menschlicher Nacktheit ein Thema das blockiert werden sollte. Das Internet kann bei verständnisvoller Nutzung durchaus dazu beitragen, moralische Entwicklungshilfe zu leisten. Offenheit über Ländergrenzen hinweg zu transportieren.

Aufklärung war schon immer eine bewährte Methode, in einer freien Gesellschaftsordnung.

Besonders pikant erscheint in diesem Zusammenhang, dass selbst renomierte redaktionelle Angebote wie Yahoo! es nicht für notwendig erachten, die Ergebnisse für die Suche nach Begriffen wie Porno nur mit einem Anschein von Kinderschutz zu versehen. Immerhin 11 Kategorien werden zu diesem Suchbegriff gefunden. Die Beschreibungen vieler Einträge lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es sich hier um Hardcore-Inhalte handelt. Der Download sogenannter Dialer die über 0190-Telefonnummern astronomische Telefonrechnungen verursachen sind nur wenige Klicks entfernt. Sind Kinder davor geschützt?



Dass Suchmaschinen für Kinder nicht geignet sind, hat @-web bereits in einem früheren Beitrag beschrieben:
Suchmaschinen für Kinder nicht geeignet


Website: jugendschutz.net
Bertelsmann Stiftung: Transparenz im Netz:Suchmaschinen

Beiträge in Online Medien:
Heise News Ticker
Telepolis

Ein Buch zum Thema: Transparenz im Netz. Funktionen und Defizite von Internet Suchmaschinen.

 



Themenverwandte Beiträge

 

 


Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher:
Suchmaschinenverzeichnis

26.07.2002


Ihre Meinung, Hinweise, Anregungen:
(Für Antwort E-Mail Adresse angeben !)



Seitenbeginn






© copyright @-web 1999-2012
Impressum
@-web



 



Translate
this
page

Hier den kostenlosen
Suchmaschinen
Newsletter
bestellen!