Eines der wichtigsten Prinzipien auf denen die Suchmaschine Google ihr hohes Ansehen
aufbaut, ist die Art und Weise nach der Webseiten bewertet werden. Immer wieder
betont Google den PageRank als Basis
seines demokratischen Ranking-Systems. Robert Massa, Betreiber der Website SearchKing
will genau diese Komponente vermarkten.
In einem Interview mit Pandia erläuterte SearchKing Betreiber Robert Massa
die Funktionsweise des PageRank Handel.
Suchmaschinen sind längst viel mehr, als die Wegweiser im Internet. Kommerzielle
Interessen sorgen dafür, dass Firmen bestrebt sind, für ausgewählte
Suchbegriffe vordere Plätze zu belegen. Diese Möglichkeit steht prinzipiell
jedem Seitenbetreiber frei, vorausgesetzt er kennt die Grundregeln zur Seitenoptimierung
für Suchmaschinen und wählt spezielle Begriffe die auf sein Angebot
zugeschnitten sind. Wer nicht mit den Regeln des Ranking vertraut ist, oder sich
lieber um seine eigentliche Arbeit kümmert beauftragt Spezialisten für
die Suchmaschinenoptimierung.
Unabhängig vom recht komplizierten Ermittlungsverfahren für den PageRank
setzt sich immer mehr die Ansicht durch, dass der PR durchaus beeinflussbar sei.
Verlinken Webseiten mit einem hohen PR auf Webseiten mit einem niedrigen PR "vererben"
sie damit einen Teil des PR. Relativ unbedeutende Webseiten sollen sich mit diesem
Verfahren auf eine höhere PR-Stufe bringen lassen. Das würde besonders
für neue Websites das schnelle Erreichen eines relativ hohen PageRank bedeuten.
Unklar bleibt, ob sie mit ihren Inhalten tatsächlich dieser Bewertung gerecht
werden. Für die "Vererbung" wird ein Textlink von einer Webseite
mit höherem PR (Derzeit PR5 bis PR 9) gemietet, um eine Seite mit niedrigem
PR zu unterstützen.
Dafür muss der Websitebetreiber eine monatliche Pauschale bezahlen, deren
Betrag mit steigendem PR höher wird. Das Page Rank Advertising Network sieht
sich als Mittler, als Verkäufer einer Dienstleistung. Betreiber von Webseiten
mit hohem PR werden zur Hälfte an den Einnahmen beteiligt wenn sie Textlinks,
zu anderen Seiten des Netzwerkes akzeptieren.
Ist dieses Netzwerk der kommende Weg um vordere Plätze in der Suchmaschine
Google zu erreichen?
Zunächst sollte man sich fragen, wie die Suchmaschine Google dem Handel von
PageRank gegenübersteht.
Google spricht sich in den Richtlinien für Webmaster eindeutig gegen den
Linktausch aus, der lediglich dem Zweck dient, das Ranking in Suchmaschinen zu
erhöhen.
Genau wie also Linkfarmen gegen das Regelwerk
der Suchmaschinen verstossen, ist der Handel mit Links zum Verbessern des PageRank
ein Verstoss, der mit Ausschluss aus dem Index geahndet werden kann.
Nun noch ein Blick auf die technische Seite.
Der PageRank ist für Google ein wichtiger Faktor in der Kalkulation des Ranking,
viele andere Faktoren sind aber wichtiger. Im Vordergrund sollte immer eine gut
optimierte Webseite stehen. Seitentitel, Beschreibung, sichtbarer Seitentext u.s.w.
sind die Basis für ein gutes Ranking. Es ist nicht ungewöhnlich, dass
Webseiten mit einem PR 4 vor Webseiten mit PR 6 oder 7 gelistet werden. Vorrang
hat der tatsächliche Seiteninhalt.
So verlockend der Kauf eines Link mit höherem PageRank klingen mag. Bleiben
Sie fair zu den Suchmaschinen, denn Sie erwarten, dass die Suchmaschinen fair
zu Ihnen (Ihrer Website) sind. Wenn Suchmaschinen Regeln aufstellen haben sie
gute Gründe dafür.
Einen PageRank den Sie fair und ehrlich erworben haben, kann Ihnen niemand streitig
machen. Ein gekaufter PR kann über kurz oder lang zum Ausschluss aus dem
Google-Index führen.
Wenn Webseiten schnell unter einem Begriff gefunden werden sollen, bietet sich
das Google Adword Programm an. Natürlich
muss dort auch bezahlt werden, aber das Geld kommt direkt der Suchmaschine zugute,
die Ihren Dienst damit aufrechterhalten und weiterentwickeln kann.
Anwendungen mit der Google Suchfunktion
programmieren
Weitere Google-Beiträge:
Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer
Webseiten.
Webverzeichnisse und Metasucher: Suchmaschinenverzeichnis
06.09.2002
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