Die Suchmaschine Google stellt in Verzeichnisform Kataloge bereit, die ursprünglich
nur in Papierform vorlagen.
Die Google-Katalogsuche kann für Einkäufer von Firmen interessant sein,
aber auch für Privatpersonen.
Hochglanzkataloge von Firmen wie Ikea (Wohneinrichtungen) und Dell (Personalcomputer)
werden vor allem Privatpersonen ansprechen. Der Business-Bereich bietet Geräte
der Molekularbiologie, Ausrüstungen für Golfplätze, Tools für
das Klonen von Genen und deren Analyse, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Interessant, dass eingescannte Katalogseiten, die technisch als Bilder zu betrachten
sind und neben bildlichen Darstellungen reichlich Textinformationen enthalten,
durchsuchbar sind.
Bisher war es Suchmaschinen nicht möglich, Textpassagen in Bildern zu erkennen.
So finden Sie über die Bildsuche von Google lediglich Informationen, die
aus Dateinamen und ALT-Text zu gewinnen sind.
Während des Scannes werden automatisch Textteile erkannt und in einer separaten
Datenbank abgelegt. Diese Datenbank wird nach den gleichen Kriterien abgefragt
wie die Google-Websuche.
Scannen und Schrifterkennung sind keine perfekten Prozesse, deshalb räumt
Google ein, dass Fehler auftreten könnten. Abweichende Seitenzahlen oder
Texte die schwer zu lesen. An diesen Problemen wird gearbeitet.
Die Suche über das Suchfeld zeigt in der Ergebnisliste alle Katalogseiten,
in denen der gesuchte Begriff vorkommt.
Ein Ergebnis besteht immer aus der Titelseite des Kataloges, sowie der Gesamtansicht
und eines vergrösserten Ausschnittes der Katalogseite.
Auf der Katalogseite ist der Auschnitt markiert.
Treffer sind farblich markiert. Durch Anklicken der Seite b.z.w. des Ausschnittes
erscheint die Seite bildschirmfüllend (bei einer Bildschirmauflösung
von 800x600).
Das Verzeichnis der rund 600 Kataloge gibt einen Querschnitt durch Angebote kommerzieller
Anbieter. Jeden Einzelkatalog können Sie über Vor und Zurück Buttons
durchblättern.
Zu jedem Katalog werden in der Navigationsbar Informationen wie Katalogname, Veröffentlichungsdatum,
Telefonnummer für Bestellungen, URL der Internetseite des Unternehmen und
falls vorhanden, eine firmenspezifische Katalognummer angegeben.
Bestellungen lassen sich direkt per Telefon ausführen. Sie sollten vor einer
Bestellung immer die Homepage der Anbieter aufsuchen, um festzustellen, wie aktuell
die Katalogangebote sind.
Ob und in welchem Umfang die Katalogsuche für Nutzer ausserhalb der USA interessant
ist, lässt sich nur im Einzelfall klären. Oftmals dürfte es wegen
der zu erwartenden Versand- und Zollkosten günstiger sein, heimatliche Anbieter
zu bemühen.
Anwendungen mit der Google Suchfunktion
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Weitere Google-Beiträge:
Das @-web Verzeichnis der wichtigsten Suchmaschinen mit URL zum Anmelden neuer
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Webverzeichnisse und Metasucher: Suchmaschinenverzeichnis
15.12.2001
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