Sind die Zeiten des "sauberen" Google vorbei ?
Was bei anderen Suchmaschinen schon lange üblich ist, soll nun auch bei Google
Einzug halten: Bannerwerbung.
Die beliebte Suchmaschine Google begeht neue Wege der Finanzierung.
Eigentlich war es schon lange klar, dass die Suchmaschine Google nicht für
immer der "Saubermann" bleiben kann, auch wenn wir alle es gehofft haben.
Glücklicherweise beschränkt man sich auf reine Textbanner, animierte
Banner oder gar Flash-Werbung wird es weiterhin nicht geben.
Wie funktioniert nun das System mit der Werbung in Google ?
Prinzipiell bietet die Suchmaschine Google zwei Formen der textbasierten Bannerwerbung.
Das Advertising Program für den grossen Geldbeutel und das Adwords
Advertising Program, wo schon für kleinere Beträge in Google geworben
werden kann.
Sponsorship Advertising Program
Schon seit einiger Zeit gibt es das Advertising Program mit einem, die Ergebnisseite
horizontal ausfüllenden, Textbanner, über der Ergebnisliste.
Entweder wird es nach dem ausgewählten Schlüsselwort oder einer ganzen
Kategorie von zu dem Schlüsselwort passenden Themen eingeblendet.
Das Sposorship Advertising Program ist speziell für grössere
Unternehmen vorgesehen. Preise beginnen bei einem Minimum von 10 000 US $ für
eine dreimonatige Kampangne .
Ein Banner sieht dann etwa so aus:
Wie funktioniert es ?
Als Inserent sucht man sich die passenden Begriffe aus. Die Zahl der Begriffe
ist nicht beschränkt, sie wird eher durch das Budget des Inserenten festgelegt.
Dann wird ein kleiner Anzeigentext, entsprechend dem Beispiel, geschrieben.
Nun müssen Sie noch festlegen, wieviel Ihnen die Anzeige in Google wert ist.
Drei verschiedene Positionen rechts oben auf der Ergebnisseite fordern unterschiedliche
Preise: 10$, 12$, 15 $.
15$ pro tausend Einblendungen sind zu bezahlen, wenn die Anzeige ganz oben erscheint.
Die Position wird von den Besuchern durch die Anzahl der Klicks festgelegt. Eine
Technik die bei der Suchmaschine DirectHit schon lange
angewandt wird.
Zunächst erscheinen die drei Anzeigen nach einem Rotationsprizip, bis feststeht,
welche Anzeige sich grösster Beliebtheit erfreut. Die beliebteste Anzeige
bekommt die oberste Position.
In der Anzeige erscheint ein Querbalken (Interest), der die Beliebtheit der Anzeige
darstellt.
Die Preise gelten für jeweils 1000 Einblendungen (TKP), im Gegensatz zur
Suchmaschine Overture, wo die Bezahlung nur nach Anzahl
der Klicks auf diesen Eintrag verlangt wird.
Google berichtet aus Erfahrung von einer durchschnittlich fünfmal höheren
Klickrate im Vergleich zu herkömmlicher Bannerwerbung.
Nachfolgend ist die optische Erscheinung einer Anzeige bei Google zu sehen. Wenn
Sie darauf klicken, erscheint in einem neuen Fenster ein Musterbeispiel einer
Google-Ergebnisseite, mit drei Banner-Anzeigen zum Wort Google.
Klar ist, dass auch Suchmaschinen eine gesunde Finanzierung benötigt. Eigentlich
sollte man eher Staunen, wie Google bisher ohne Werbung existieren konnte.
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Letzte Änderung: 06.05.2001
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